Nicht alle Teilnehmer der Protest-Aktion blieben bis zum Ende der Veranstaltung.
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Nicht alle Teilnehmer der Protest-Aktion blieben bis zum Ende der Veranstaltung.

Weitere Aktionen geplant

Nur wenige bleiben bis zum Schluss vor den Toren von Datteln 4 - Das sagt die Polizei zu den Protesten

  • Uwe Wallkötter
    vonUwe Wallkötter
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  • Fabian Hollenhorst
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  • Sebastian Balint
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Die Demo am Steinkohlekraftwerk in Datteln ist beendet. Die Demonstranten befinden sich auf dem Weg nach Hause. Das sagt die Polizei zu den Protesten.

  • Protest-Marathon ist beendet.
  • Nur 60 Teilnehmer kamen zur Auftaktveranstaltung.
  • Am Morgen sind nur noch 17 Demonstranten vor Ort.

Update, 27. Juni, 13.21 Uhr: Die Straße im Löringhof ist wieder störungsfrei zu befahren. Sie Sperrung wurde aufgehoben.

Update, 27. Juni, 12.48 Uhr: Die Protestaktion vor den Toren des Kraftwerks Datteln 4 wurde beendet. Schon am frühen Morgen hatten sich einige der Aktivisten auf den Heimweg gemacht, sodass ab circa neun Uhr nur noch 17 Teilnehmer vor Ort anzutreffen waren. Polizeisprecherin Ramona Hörst bestätigt auf Nachfrage, dass die Aktion insgesamt friedlich verlaufen sein. Die Demo ist mittlerweile offiziell beendet worden. 

Update, 27. Juni, 1.23 Uhr: Im Anschluss an eine kurze Sitzdemo am Kreisverkehr an der Löringhofbrücke setzten die Demonstranten ihren Weg zum Kraftwerk Datteln 4 fort. Aus den knapp 60 Teilnehmern des Demonstrationszuges, der noch am Abend durch die Dattelner Innenstadt gezogen war, ist eine Gruppe von etwa 30 Aktivisten übrig geblieben. Am Tor 1 vor dem Kraftwerk sitzen die übrigen Teilnehmer und lauschen verschiedenen Redebeiträgen. 

Datteln 4: „Wir werden wieder kommen!“ | cityInfo.TV

Datteln 4: „Wir werden wieder kommen!“ | cityInfo.TV

Datteln: Protest-Aktion verläuft friedlich

Auch Live-Musik wird vorgetragen. Einige der Aktivisten tanzen auf der Straße. Einige wenig Demonstranten scheinen unter dem Einfluss von Alkohol ihren Mut beweisen zu wollen. Immer wieder treten sie vor die Polizeibeamten und fordern diese auf, Abstand zu halten. Die Beamten gehen nicht auf diese Provokationen ein. Auf Nachfrage bestätigt ein Polizeisprecher, dass die Protest-Aktionen insgesamt jedoch friedlich verläuft. Die Polizei meldet bisher keine Zwischenfälle.   

Update, 26. Juni, 21.48 Uhr: Vor der Polizeiwache protestierten die Aktivisten gegen Polizeigewalt und für die Pressefreiheit. Der Vorwurf der Demonstranten: die Polizei hätte am 30. Mai unverhältnismäßige Gewalt gegen einzelne Demonstranten am Kraftwerk Datteln 4 angewendet. Ebenso hätten die Beamten die freie Berichterstattung einiger Journalisten eingeschränkt. 

Update, 26. Juni, 20.45 Uhr: Der Demonstrationszug der Umweltschützer und Klima-Aktivisten befindet sich zurzeit auf dem Weg in Richtung Kraftwerk Datteln 4. 300 hätten an der Aktion teilnehmen dürfen - nur knapp 60 waren gekommen. Für sie wird es eine Marathon-Demonstration: Bis 12 Uhr am Samstag-Vormittag sind die Proteste angekündigt. 

Datteln: Protestmarsch durch die Innenstadt

Der Demonstrationszug startete nach einer Kundgebung am Neumarkt und zog über die Hohe Straße und Hafenstraße zur Dattelner Polizei an der Ahsener Straße und zum CDU-Lokal an der Castroper Straße weiter. Von dort aus geht es nun Richtung Kraftwerk. Dabei kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Nach unseren Informationen sollen gegen 22 Uhr am Kraftwerk weitere Teilnehmer hinzustoßen. Wir halten Sie an dieser Stelle weiter über die Vorkommnisse auf dem Laufenden. 

Update, 26. Juni, 14.58 Uhr: Das dürfte Wasser auf die Mühlen der Kraftwerksgegner sein. Der Energiekonzern RWE will keinen Strom aus dem umstrittenen Steinkohlekraftwerk Datteln 4.  Bisher habe das Unternehmen auch noch keinen Strom von dem Dattelner Kraftwerk abgenommen, sagte Vorstandschef Rolf Martin Schmitz am Freitag bei der Online-Hauptversammlung des Konzerns.

RWE geht weiterhin davon aus, die Verträge mit Uniper wirksam gekündigt zu haben. Daher sehe das Unternehmen auch künftig keine Verpflichtung zur Abnahme. 

Update, 26. Juni, 8.20 Uhr: Heute werden die Proteste gegen das umstrittene Steinkohlekraftwerk Datteln 4 fortgesetzt. Zu den Protestaktionen hat ein Bündnis aus Aktivisten von Fridays for Future, Ende Gelände, dem BUND, dem Hambi-Protestcamp sowie weiteren Akteuren der Klimagerechtigkeitsbewegung aufgerufen. 

Start ist um 18.30 Uhr auf dem Neumarkt. Von dort zieht ein Demonstrationszug durch die Stadt. Im Anschluss ist eine Lichterprozession geplant. Ab Freitagabend 22 bis Samstagmittag 12 Uhr ist eine Nachtwache mit Rede- und Kulturbeiträgen angemeldet. Für diesen Zeitraum muss die Straße Im Löringhgof gesperrt werden. 

Datteln: Unsere bisherige Berichterstattung

Mit lautem Klingeln machten die etwa 300 Teilnehmer der ersten Dattelner Fahrraddemo am Sonntag auf sich aufmerksam. Mit ihrer durchweg friedlichen fast schon familiären Aktion wollten die Demonstranten ihren Unmut gegenüber des erst kürzlich in Betrieb genommenen Kohlemeilers kundtun. Mehr als drei Stunden dauerte die Fahrraddemo, die quer durch Datteln führte. 

Auch am umstrittenen Kraftwerk Datteln 4 radelten die Aktivisten vorbei, nicht ohne während eines kleinen Stopps ihre Forderungen  per Mikrofon loszuwerden. Die Tour endete wie zuvor angekündigt am Uniper-Besucherzentrum an der Straße zur Seilscheibe. Die Polizei hatte auf Nachfrage nichts zu beanstanden

Datteln: Nach dem Protest ist vor dem Protest

Gemäß der altbekannten Fußballweisheit "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" meldete ein Teilnehmer aus Worms gleich die nächsten Protest-Aktionen an. Das bestätigt Polizeisprecherin Ramona Hörst auf Nachfrage unserer Redaktion. Diese Person habe für die Gruppierung "Fridays for future bleibt aktiv" eine Demo mit mehreren Aktionen angekündigt.  

"Es sind ein Demonstrationszug, eine Lichterprozession und eine Nachtwache angemeldet worden", erläutert Ramona Hörst weiter. Der Protestzug soll um 18.30 Uhr am Neumarkt starten, die übrigen Aktionen seien vor Tor 1 des Kraftwerks, das nun schon seit mehreren Tagen keinen Strom mehr produziert, geplant. 

"Ob das aber alles so wie angekündigt stattfinden kann, steht noch nicht fest", sagt Ramona Hörst. Die Polizei werde diese Aktionen überprüfen, betont die Polizeisprecherin. Angemeldet sind für die Aktionen am Freitag bislang 300 Personen. 

Weitere interessante Artikel lesen Sie in der Printausgabe der Dattelner Morgenpost oder in unserem ePaper. 

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