Auch an den Grundschulen sollen Tablets in den Unterricht integriert werden. Doch es gibt Lieferengpässe.
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Auch an den Grundschulen sollen Tablets in den Unterricht integriert werden. Doch es gibt Lieferengpässe.

Fördermittel des Landes

Tablets und W-LAN: Datteln hat noch keinen Euro aus dem NRW-Digitalpakt beantragt

  • Jörn Tüffers
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Rund 1,4 Millionen Euro stehen den Dattelner Schulen aus dem Digitalpakt des Landes NRW zur Verfügung. Bis Ende August hat die Stadt noch keinen einzigen Euro davon beantragt.

Bei Staatssekretär Mathias Richter (FDP) sorgt diese Zurückhaltung beim Beantragen der Fördergelder für Unverständnis. Es müsse die „verdammte Pflicht“ des Schulträgers sein, dieses Geld abzurufen – nicht zuletzt während des Lockdowns habe sich gezeigt, dass digitaler Unterricht an Schulen noch deutlich unterentwickelt ist.

Datteln: Konzepte für die Dattelner Schulen sollen entwickelt werden

Nach Angaben von Kämmerer Dirk Franke sei die Bestandsaufnahme aller Schulen in Bezug auf Hard- und Software weitestgehend abgeschlossen. Dies geht aus einer Stellungnahme in der jüngsten Ratssitzung Ende August hervor. unnötig kompliziert seien. Aus den vorliegenden Medienkonzepten der Schulen, so Franke weiter, müsse noch ein Medienentwicklungskonzept des Schulträgers zusammengefasst werden.

Damit will der Beigeordnete ein externes Beratungsunternehmen betrauen. Es habe sich gezeigt, „dass bei dem derzeitigen Umfang der für die Schulen zu erledigenden Aufgaben die notwendige Zeit für die Erstellung nicht vorhanden ist“. Die Kosten für den Experten müsste die Stadt Datteln nicht alleine tragen; sie werden gefördert.

Zur Erinnerung: Im September vorigen Jahres hatte das Land die Richtlinie für den Digitalpakt an die Schulträger versendet. Staatssekretär Richter räumt ein, dass der Bund „einige bürokratische Klinken“ eingebaut habe, wodurch die Anträge unnötig kompliziert seien.

Datteln: Nachbar Oer-Erkenschwick hat die Millionen schon erhalten

Nachbar Oer-Erkenschwick ist da schon weiter. Die Stadt hat bereits eine knappe Million Euro aus dem Digitalpakt abgerufen. Rund 1,3 Millionen Euro stehen der Stimbergstadt insgesamt zur Verfügung. Sämtliche Schulgebäude verfügen über schnelles Internet, 2000 iPads wurden bestellt. Schulleiter in anderen Städten bemängeln gleichwohl, dass es bereits Lieferengpässe gebe – daraus resultiere auch die Zurückhaltung bei der Beantragung des Fördergeldes.

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