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Die Dattelner Amanduskirche.

St. Amandus

Acht „Neue“ im Kirchenvorstand

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DATTELN - Die Wahlbeteiligung in der St.-Amandus-Gemeinde am vergangenen Wochenende war sehr gering. Nur rund 350 Mitglieder gaben ihre Stimme ab.

Die Kirchengemeinde St. Amandus begrüßt acht neue Mitglieder in ihrem Vorstand: Thomas Benterbusch, Barbara Cornelius, Markus Hülshoff, Klaus Köster, Matthias Reimann, Andrea Schuster, Franz-Josef Welmann und Anna Tabea Wiegert wurden bei den Kirchenvorstandswahlen am vergangenen Wochenende gewählt.

Insgesamt befinden sich zurzeit 16 Mitglieder im Vorstand der Großgemeinde. Alle drei Jahre wird die Hälfte neu gewählt. Die neuen Mitglieder sind nun für sechs Jahre im Amt. Jetzt gibt es für 14 Tage die Möglichkeit, Einspruch einzulegen. „Anfang Dezember geht es dann los mit konstituierenden Sitzungen und Sachausschüssen – dann werden auch die Vorsitzenden gewählt“, so Pfarrer Ludger Schneider.

Sehr geringe Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung hielt sich in diesem Jahr jedoch erneut in Grenzen. Dies teilte Pfarrer Schneider auf Anfrage unserer Zeitung mit: „Von 10.000 Wahlberechtigten haben nur etwa 350 gewählt – das ist schade.“ Pfarrer Schneider vermutet unterschiedliche Gründe für die Beteiligung. Auch die Beteiligung per Briefwahl hielt sich in Grenzen, nur etwa 62 gaben ihre Stimme über den Postweg ab. „Wir überlegen, ob wir uns bei der nächsten Wahl für die allgemeine Briefwahl entscheiden“, so der Pfarrer.

Seit dem Wochenende haben 167 Pfarreien neue Kirchenvorstände. 45 der insgesamt 171 Pfarreien haben sich für das erstmals mögliche Verfahren der allgemeinen Briefwahl entschieden, unter anderem die Antonius-Gemeinde in Herten. Diese hat eine Wahlbeteiligung von 18,4 Prozent erreicht. Vergleichsweise hat St. Amandus gerade mal eine Beteiligung von etwa 3,5 Prozent erzielt. Bei vielen Gemeinden ist jedoch der erhoffte Effekt eingetreten: Spitzenreiter ist die Pfarrei St. Bartholomäus und St. Johannes der Täufer in Warendorf (Milte, Einen und Müssingen) mit 46,5 Prozent, gefolgt von der Pfarrei St. Georg in Rees mit 41 Prozent und der Pfarrei St. Georg in Dülmen mit 40 Prozent.

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