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Die neuen Azubis Lars-Erik Wolf und Lea Willmes (Mitte) mit Bürgermeister André Dora (r.) und Ausbildungsleiterin Petra Westhoff

Ausbildung

Neue Azubis im Rathaus der Stadt Datteln

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Datteln - Erst seit 2016 bildet die Stadt Datteln wieder selbst aus. In diesem Jahr haben drei Auszubildende bei der Stadt in den Bereichen Verwaltungswirt und Informatik angefangen.

Drei neue Auszubildende haben am 1. August im Dattelner Rathaus angefangen. Lea Heinze und Lars-Erik Wolf wurden für eine zweijährige Ausbildung als Verwaltungswirt/-in eingestellt. Lea Willmes macht eine Ausbildung als Informatikkauffrau. „Dieser Ausbildungsbereich ist für uns Neuland“, sagt André Dora, Bürgermeister der Stadt. Aber auch in dem Bereich würden Leute gebraucht werden.

Für diesen Zweig gab es nur elf Bewerbungen. Für den Verwaltungsbereich sogar 50 Bewerbungen. Alle haben einen Online-Test durchlaufen. Knapp ein Dutzend wurden zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. „Es ist gut, dass der Bürgermeister bei den Bewerbungsgesprächen der Azubis persönlich dabei ist“, sagt Petra Westhoff, Ausbildungsleiterin und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt.

Durchschnittsalter der Mitarbeiter liegt bei 47 Jahren

Vor den Gesprächen wird ganz neu ein sogenannter Crosscheck durchgeführt, um zu überprüfen, ob die Bewerber den Online-Test auch wirklich selbst gemacht haben. Die 16-jährige Lea Willmes hat vor zwei Jahren bereits ein Schülerpraktikum bei der Stadt absolviert.

Das hat ihr so viel Spaß gemacht, dass sie sich für eine Ausbildung in dem Bereich entschieden hat. Lars-Erik Wolf hat vor der Ausbildung sein Fachabitur in der Richtung Erziehung und Soziales gemacht. Für ihn war der soziale Aspekt wichtig, deshalb hat er sich für die Ausbildung in der Verwaltung entschieden: „Ich möchte gerne für andere da sein und mich darum kümmern, dass in der Stadt alles gut läuft“, sagt der 20-Jährige.

Erst seit 2016 bildet die Stadt wieder selbst aus. „Mit der Einstellung von Auszubildenden wird das Fundament für spätere Stellenbesetzungen geschaffen“, teilte Dirk Lehmanski, Sprecher der Stadt, mit. Denn das Durchschnittsalter der 443 Beschäftigten liege derzeit bei 47 Jahren. Und das Wissen und Knowhow der älteren Mitarbeiter solle nicht verloren gehen, sondern an junge Kollegen weitergegeben werden. Somit haben die Auszubildenden der Stadt auch sehr gute Chancen, übernommen zu werden.

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