+
Der Tanz der kleinen Schwäne durfte in Tschaikowskys Ballettgala, aufgeführt von der Musikschule von Gundula Moderegger, nicht fehlen. Die Mädchen tanzten in der ausverkauften Stadthalle.

Ballettgala

Von tapsigen Beinchen zu Spitzenschuhen

  • schließen

DATTELN - 100 Tänzerinnen und ein Tänzer füllten bei der Ballettgala mit Tschaikowsky-Choreographien die Stadthalle. Vier Monate haben sie geprobt.

Die Ballettschule Moderegger lud zur Tschaikowskys Ballettgala ein und verzauberte in der ausverkauften Stadthalle die Zuschauer. Klassische und moderne Choreographien bestimmten das Bühnenbild, die perfekt abgestimmten Kostüme luden zum Träumen ein.

Ballettgala findet alle zwei Jahre statt

Alle zwei Jahre lädt Gundula Moderegger zu einer großen Ballettgala in die Stadthalle ein und versteht es mit ihren Ballettschülern immer wieder neu, die Zuschauer mit einem wundervoll inszenierten Tanztraum zu begeistern. Über vier Monate haben die Schülerinnen und ein Schüler geprobt, jetzt ist es an der Zeit, das Erlernte zur Musik von Peter I. Tschaikowsky zu zeigen. Hingebungsvoll und elegant tanzen die „Kleinen Schwäne“ über die Bühne, die ersten Seufzer werden im Publikum laut.

Die stimmungsvoll illuminierte Bühne unterstreicht die Tanzszenerien. Unter den vielen Tänzerinnen sind auch die Schwestern Ronja (17) und Paula (14) Bittner. Ronja tanzt die Silberfee in einer Szene aus Dornröschen und mit Paula zusammen einen Auszug aus der Oper „Eugen Onegin“. Im Publikum fiebert ihre Mutter Dagmar aufgeregt mit. Die Aufregung ist überflüssig, ihre Töchter tanzen souverän die vorgegebenen Rollen. An unsichtbaren Fäden ziehen die Ballett- und Tanzpädagogin Gundula Moderegger und die Musical- und Choreographin Christine Schürmann und die Kinder und Jugendlichen folgen im perfekten Schritt.

Tapsige Beinchen starten in die ersten Positionen, gefolgt von Füßen, die mit Spitzentanz beeindrucken. Die jeweiligen Kostüme unterstreichen die Bewegungen und lassen in ihrer Schönheit Tanzträume wahr werden. Die kleinen Gesichter der Tänzerinnen spiegeln die hohe Konzentration wider, auch wenn manche der Verlockung kurz nachgeben und einen Blick ins Publikum werfen, um ein bekanntes Gesicht zu entdecken. Aber hier passt jeder auf jeden auf, die „Ausreißerinnen“ werden schnell wieder auf ihre Position gezogen.

100 Tänzerinnen und dazwischen ein Junge

„Tanz fördert das Selbstbewusstsein, die Koordination, die Kreativität und vieles mehr. Jeder kann mit Freude etwas für das eigene gesunde Körperempfinden und die Entfaltung der Sinne tun“, sagt Gundula Moderegger. Und das stimmt: Fabiola-Sophie Stark wirbelte in der letzten Woche noch in der Mittelgarde der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß-Datten über die Stadthallenbühne, jetzt tanzt sie den Blumenwalzer aus dem Nussknacker von Tschaikowsky. Mitten im Ballett-Geschehen ein Tänzer: Finn Lind. Finn behauptet sich gut im Dornröschenwalzer und hat seinen Platz zwischen den über 100 Tänzerinnen gefunden. Zu schnell ist die gelungene Aufführung vorbei, das große Finale endet mit einem langen, wohlverdienten Applaus.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Weit über 500 Kinder mit ihren Eltern feiern auf dem Marktplatz Laternenfest 
Weit über 500 Kinder mit ihren Eltern feiern auf dem Marktplatz Laternenfest 
Das Südbad wird komplett geräumt - zwei Schulklassen müssen schnell ins Freie
Das Südbad wird komplett geräumt - zwei Schulklassen müssen schnell ins Freie
Wieder Ärger mit dem Spinner: Betroffene Anwohner in Datteln ergreifen nun die Initiative
Wieder Ärger mit dem Spinner: Betroffene Anwohner in Datteln ergreifen nun die Initiative
Marler Stern: Parkhaus und Rolltreppe eröffnet - Fakt AG nennt neue Mieter
Marler Stern: Parkhaus und Rolltreppe eröffnet - Fakt AG nennt neue Mieter
Erdwall an der Autobahn aufgeschüttet - ist das der ersehnte Lärmschutz?
Erdwall an der Autobahn aufgeschüttet - ist das der ersehnte Lärmschutz?

Kommentare