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Die Brücke am Schiffshebewerk ist weg, wie dieses Luftbild von unserem Leser Clemens Stimberg sehr gut zeigt.

Baustelle am Schiffshebewerk

Brücke kommt an ihren Platz

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DATTELN - Mehrfach wurde der Plan verschoben. Nun soll es am Mittwoch einen Schritt in die richtige Richtung gehen.

Was lange währt, wird ja bekanntlich irgendwann gut. Doch ganz so weit, um schon von einem „guten“ Zustand reden zu können, sind die verantwortlichen Firmen bei der Brücken-Baustelle am Schiffshebewerk noch nicht.

Immerhin gibt es einen vorweihnachtlichen Lichtblick, einen Schritt in die richtige Richtung: Am Mittwoch soll aller Voraussicht nach der Überschub der neuen Brücke vonstattengehen. Das bestätigt Oliver Jaswetz, zuständiger Ingenieur des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Meiderich, im Gespräch mit unserer Zeitung.

Beginnen soll der Überschub um 8.30 Uhr am Morgen. Gegen Nachmittag soll das Unterfangen dann angeschlossen sein. Am Dienstag wird dazu der 750-Tonnen-Mobilkran aufgebaut, der die Brücke auf seine Endposition hievt. Natürlich gibt es noch Unwägbarkeiten, die das Projekt scheitern lassen könnten; etwa das Wetter. „Aber es ist bis jetzt kein Wetter angesagt, das Probleme machen könnte“, sagt Jaswetz. Man könne bis etwa Windstärke fünf oder sechs arbeiten, auch etwas Schneefall sei kein großes Problem.

Stichwort Problem(e): Die gab’s bei der Brücken-Baustelle schon zuhauf (wir berichteten mehrfach). Die ursprünglich angekündigte achtwöchige Verkehrssperrung wird nach jetzigem Stand der Dinge am Ende auf eine Dauer von rund sieben Monaten hinauslaufen.

Denn auch wenn die neue Brücke am Mittwochabend ihren endgültigen Platz eingenommen haben sollte wird es noch einige Zeit dauern, bevor der Verkehr wieder rollen kann. Unter anderem sind noch Arbeiten am Übergang zwischen Brücke und Straße nötig, die nicht bei jeder Witterung durchgeführt werden können. Die Baufirma geht davon aus, dass diese Arbeiten etwa sechs Wochen dauern und frühestens Ende Januar/Anfang Februar beginnen können. Zuvor sei man darauf angewiesen, dass der Wasserversorger seine Arbeiten beendet. Auch diese Arbeiten seien witterungsabhängig und würden etwa zwei Wochen dauern.

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