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Um die Schüler frühzeitig zu beraten, wurde ein Berufsorientierungsbüro ins Leben gerufen. Maximilian Westrup und Anke Heckötter sind die Koordinatoren.

Comenius-Gymnasium

Weichen für die Zukunft stellen

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DATTELN - Das Comenius-Gymnasium hat einen neuen Orientierungsraum in ihrer Schule. Dort können Schüler während festen Sprechzeiten eigenständig recherchieren oder sich Infos von einem der Ansprechpartner holen.

Laut Berufskoordinator Maximilian Westrup brechen immer mehr junge Erwachsene ihr Studium oder ihre Ausbildung vorzeitig ab. Um dem frühzeitig entgegenzuwirken, hat das Comenius-Gymnasium um Mithilfe der Stadt Datteln gebeten und ein Berufs- und Studiumswahlbüro ins Leben gerufen.

Der ehemalige Kartenraum der Schule wurde im vergangenen halben Jahr so umgestaltet, dass sich dort jetzt zwei Schüler- und zwei Lehrerarbeitsplätze befinden. Genutzt werden könne der Raum immer zu den Öffnungszeiten, erklärt Maximilian Westrup, einer der drei Koordinatoren zur Berufsorientierung. „Zu den Öffnungszeiten können die Schüler einfach vorbeikommen und den Rechner für eigene Recherchen nutzen“, so Westrup. Einer der drei Koordinatoren befände sich immer vor Ort. Ziel des Raums sei es, eine feste Anlaufstelle mit einem Ansprechpartner zu schaffen. „Die Schüler wissen, da kann ich hingehen, da kriege ich Hilfe“, so Westrup weiter.

Besser informieren

Oft entscheiden sich die Schüler nach ihrem Abschluss für den falschen Berufszweig. „Unsere Aufgabe ist es, die Schüler in der Schule besser zu informieren“, sagt der Lehrer. Nebenbei arbeiten die Koordinaten mit zwei außerschulischen Partnern zusammen: der Talentförderung und der Agentur für Arbeit. In Gesprächen mit der Talentförderung werde besonders geschaut, welche Studiengänge zu den Fähigkeiten und Interessen des Schülers passen und welche Perspektiven der Beruf mit sich bringt. „Wichtig ist uns besonders der Regionalbezug“, sagt Schulleiterin Regina Brautmeier. „Wir setzen auf lokale Partner, um den Standort zu festigen.“

Neben dem neuen Raum zur beruflichen Orientierung gebe es, so Westrup, ein weiteres Element: Am 29. Mai findet für die Schüler des Gymnasiums ein Berufsorientierungstag statt, bei dem 20 bis 25 verschiedenen Berufe durch Experten vorgestellt werden. Drei Workshops in ihren Wunschberufen mussten sich die Schüler bereits vorher aussuchen. Schon in der achten Klasse machen die Schüler erste Berührungen mit verschiedenen Berufsfeldern. Beim Orientierungstag im Mai gehe es, so Regina Brautmeier, auch ums Knüpfen von Kontakten mit zukünftigen Arbeitgebern oder Professoren. „Da wird die Berufsorientierung schon konkreter“, sagt Koordinatorin Anke Heckötter. „Wir haben schon jetzt eine Menge positive Rückmeldung erhalten.“

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