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Die Bergwacht Bayern konnte dem Dattelner nicht mehr helfen.

Bei einem Wanderausflug

Tragödie - Familienvater (51) aus Datteln stürzt 200 Meter in die Tiefe und stirbt 

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Ein 51-jähriger Familienvater aus Datteln kommt bei einem Wanderausflug am Falkenstein bei Inzell ums Leben. Sein Wanderfreund muss die Tragödie mit ansehen und setzt Notruf ab. Doch die Hilfe kommt zu spät.

Update, 14:20 Uhr:

Tragisches Ende eines Sommerurlaubs: Ein 51-jähriger Familienvater aus Datteln ist bei einem Wanderausflug im oberbayrischen Inzell rund 200 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Wie die Polizeidienststelle in Grassau am Freitag mitteilte, rutschte der Urlauber am Donnerstagnachmittag auf dem Rückweg vom Gipfel des 1181 Meter hohen Falkensteins nahe Inzell ab und stürzte in die Nordostrinne.

Die Bergretter kommen zu spät

Ein 54-jähriger Bekannter, der mitgewandert war, musste das Unglück mit ansehen und setzte den Notruf ab. 15 Bergretter der Bergwacht Inzell und der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ waren im Einsatz. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen, er hatte bei dem Absturz schwerste Verletzungen erlitten. Der Urlauber wurde per Helikopter aus schwierigstem Gelände geborgen.

Familien werden von Notfallseelsorgern betreut

Wie Polizeisprecher Stefan Sonntag auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte, hatten der Verunglückte und sein Wanderfreund gemeinsam mit ihren Familien den Urlaub im Chiemgau verbracht. Beide Familien würden derzeit von Notfallseelsorgern betreut.

Ursprüngliche Meldung:

Tragödie im Sommerurlaub: Ein 51-jähriger Familienvater aus Datteln ist bei einem Wanderausflug in Oberbayern 200 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Wie die Polizei in Traunstein am Freitag mitteilte, rutschte der Urlauber auf dem Rückweg vom Gipfel des 1181 Meter hohen Falkensteins nahe Inzell ab. Etwa 15 Helfer der Bergwacht Inzell und ein Polizeihubschrauber waren am Donnerstag im Einsatz, konnten jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. 

Dattelner fällt auf den Kopf und ist sofort tot

Der Mann war offenbar auf den Kopf gefallen und war sofort tot, erklärte die Polizei in Traunstein. Die Bergung der Leiche gestaltete sich aufgrund des unwegsamen Geländes schwierig. 

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Ein Profi-Kletterer ist am vorderen Gansfelsen in der Sächsischen Schweiz etwa zwölf Meter in die Tiefe gestürzt und ebenfalls verstorben. Die Polizei geht von einem tragischen Unfall aus.

Mit einem mutigen Überholmanöver rettete André Tiago Manuel allen Insassen eines brennenden Reisebusses - 65 Fünftklässler der Erich-Klausener-Realschule in Herten - auf der Autobahn 2 kurz vor der Anschlussstelle Henrichenburg  das Leben. 

Später wurde der "Schutzengel von der A2" im Kreishaus Recklinghausen von Landrat Cay Süberkrüb für „herausragendes couragiertes Handeln“ geehrt.

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