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Neben der neuen Kellerbar von Christian Rauscher befindet sich eine gemütliche Sitzecke. Auch der Glastisch ist eine Handanfertigung der beiden „Männer(t)räume“-Profis.

Dattelner als Premierenkandidat

Aus Schandfleck wird Männer(t)raum

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Datteln - Christian Rauscher ist der erste Kandidat einer neuen DMAX-Sendung "Männer(t)räume". Seine Bewerbung bereut der Dattelner nicht und will nun seine Bar im "Mad-Max-Stil" weiter ausbauen.

Ein bezugsfertiges Eigenheim in Datteln – für den 28-jährigen Polizeibeamten Christian Rauscher aus Witten war das ein Glücksgriff. Einziger „Schandfleck“: der große Keller. Der wurde nämlich nicht, wie der Rest des Hauses, vor zwei Jahren renoviert. Das überließ Rauscher den Fachmännern der DMAX-Sendung „Männer(t)räume“, die am 10. Oktober mit ihm als Kandidaten Premiere feiert.

„Im Leben nicht“ hätte Christian Rauscher gedacht, dass er mit seiner Bewerbung wirklich Erfolg hat. Eine Kellerbar war schon seit seinem Umzug nach Datteln ein großes Thema. „Es gab allerdings noch so viele andere Baustellen, dass der Keller zweitrangig war“, erklärt Rauscher. Als er dann aber die Werbung des neuen Formats mit dem Aufruf zur Bewerbung gesehen hatte, zögerte Rauscher nicht lange und schickte einen Bewerbungstext mit seinen Vorstellungen ab: Im Industrial-Stil, wie eine alte Werkstatt, mit verbauten Metall- und Stahlteilen, sollte seine Bar gehalten sein.

Und tatsächlich, die Produktionsfirma meldete sich beim gebürtigen Wittener, der dann ein Video von seinem Keller einschicken und mehrere Gesprächstermine wahrnehmen musste. Gehört hatte er daraufhin nichts mehr von dem Projekt, bis seine Freundin Pia ihn nach einer Nachtschicht zu einem Frühstück in Recklinghausen überredete. Plötzlich stand ein zehnköpfiges Kamerateam zusammen mit dem Stahl-Fachmann Hasso Maaß und dem Holz-Profi Maximilian Bayer-Eynck, die das Format moderieren, vor dem 28-Jährigen. „Dann wurde eine Menge ausgemessen“, berichtet Rauscher. „Insgesamt hat es einen Monat gedauert, aber für mich waren es im Prinzip nur zwei Tage, an denen unten gearbeitet wurde.“ Mit Rauschers Vorstellungen waren Maaß und Bayer-Eynck einverstanden und machten sich zur Aufgabe, ihm eine Bar im Stile des Films „Mad Max“ zu bauen. Angefertigt wurden die Einzelteile wie der Bar-Bereich oder der Tisch, in dem eine große Turbine verbaut ist, in den Werkstätten der Profis.

„Das Ergebnis ist der Hammer“, sagt Christian Rauscher und bereut seine Bewerbung nicht. „Ich bin sehr dankbar für die Hilfe, das hätte ich so niemals hinbekommen“, sagt er. Das Werk der beiden Profis nimmt Rauscher nun als Grundlage und will noch Extras wie eine Zapfanlage und Wanddekorationen im selben Stil anbringen. Die Einweihungsfeier mit seinen Freunden und Kollegen von der Bochumer Wache jedenfalls war ein „voller Erfolg“, berichtet der Neu-Dattelner. Jetzt wartet er gespannt auf die Ausstrahlung der Premierenfolge.

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