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Viel Grün soll dem neuen Gewerbepark Aufenthaltsqualität verleihen, so planen es (v.l.) Projektsteuerer Lutz Grewing, Bürgermeister André Dora, Dezernent Dirk Franke und Bauingenieurin Jasmin König.

Ehemaliges Ruhrzink-Gelände

Vermarktung für neues Gewerbegebiet gestartet

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Datteln - Das neue Gewerbegebiet „Zum Schleusenpark“ geht jetzt an den Start. Die Stadt setzt große Hoffnungen in die 146.000 Quadratmeter.

Die Stadt erwartet in erster Linie viele neue Arbeitsplätze. „Die Resonanz auf den neuen Gewerbepark ist groß und wir werden bei der Vergabe den personalintensiven Betrieben ganz klar den Vorzug geben. Und auch mittelständische Betriebe, die sonst oft zu kurz kommen, sollen hier eine Chance bekommen“, sagt Dezernent Dirk Franke. „Unsere Arbeitslosenquote ist zwar zuletzt gesunken, aber 9,6 Prozent sind immer noch viel zu viel für eine Stadt wie die unsere“, pflichtet ihm Bürgermeister André Dora bei.

Die Ausgangsposition ist jedenfalls hervorragend: noch bevor die Vermarktung überhaupt gestartet ist, liegen der Stadt – nach Auskunft des Dezernenten – mehr als drei Dutzend ernsthafte Anfragen vor, darunter auch einige aus dem Ausland. Freilich bietet der „Schleusenpark“ auch sehr gute Rahmenbedingungen: „Eine gute Autobahnanbindung und ein eigener Hafen, wo gibt es das sonst schon?“, fragt der Bürgermeister.

Erschließung ist fast komplett abgeschlossen

Das Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Ruhrzink-Gelände ist nach der aufwendigen Aufbereitung des kontaminierten Bodens nun optimal vorbereitet für die Ansiedlung von produzierendem Gewerbe, Dienstleistung und Verwaltungen. Die Erschließung ist fast komplett abgeschlossen. Der Unterbau der Straße ist fertig, es fehlt nur noch der Asphalt. Es gibt ein eigenes Klärbecken und Regenrückhaltebecken zur Trennung von Schmutzwasser und Regenwasser.

Alle Hausanschlüsse der Ver- und Entsorger liegen bereits im Boden, inklusive der Glasfaser für das schnelle Internet. „Jeder einzelne Vertrag muss zwar noch durch die politischen Gremien, aber im Prinzip könnten interessierte Unternehmen quasi morgen am Tag direkt anfangen zu bauen“, erklärt André Dora.

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