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Sebastian und Maja Latza haben heute ihren ersten Schultag. Das Zwillingspaar war schon zusammen in einer Kindergartengruppe und kommt auch zusammen in eine Klasse auf die Albert-Schweitzer-Schule

Einschulung

Für 313 i-Dötzchen beginnt in Datteln die Schule

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Datteln - 313 Erstklässler bestreiten heute in Datteln ihren ersten Schultag. Darunter das Zwillingspaar Maja und Sebastian Latza.

Heute ist ihr großer Tag: 313 Erstklässler haben in Datteln ihren ersten Schultag. Zu ihnen gehört auch das Zwillingspaar Maja und Sebastian Latza. Für ihre Tornister und Schultüten hatten sie ganz bestimmte Vorstellungen. „Wir haben mehrere Monate danach gesucht“, sagen die beiden Eltern Svetlana und Uwe.

Denn die Schulranzen seien teilweise sehr teuer, müssten gut sitzen und auch noch den Kindern gefallen. Gar nicht so einfach. Jetzt sind aber alle zufrieden. Sohn Sebastian hat sich für einen blauen Ninjago Rucksack und eine Transformer-Schultüte entschieden. Maja´s Ranzen und Schultüte zieren pink-blaue Schmetterlinge. Sogar auf ihrem Kleid sind ganz viele Schmetterlinge. „Pink und blau sind schon lange ihre Lieblingsfarben“, erzählt die Mutter. Bislang hat sie jeden Morgen die Taschen für den Kindergarten gepackt. Ab jetzt heißt ist Tornisterpacken angesagt.

Maja kann schon ihren Namen schreiben

„Ich kann schon meinen Namen schreiben“, sagt Maja stolz. Sebastian hat es da mit seinem längeren Namen schon etwas schwerer. „Ich kann schon den Anfangsbuchstaben ´S´ schreiben“, sagt der Sechsjährige. Was die beiden später einmal werden wollen, wissen sie noch nicht. „Sebastian beobachtet gerne Tiere und schaut sich am liebsten Tierfilme an“, sagt Mutter Svetlana. „Vielleicht wird er einmal Tierforscher.“

Aber bis dahin ist es ja auch noch gut zehn Jahre hin. Jetzt müssen die Erstklässler erst einmal lesen, schreiben und rechnen lernen. Hierbei können sich die beiden gegenseitig unterstützen, denn das Zwillingspaar kommt in dieselbe Klasse. „Sie waren auch schon im Kindergarten in einer Gruppe und kommen sehr gut miteinander aus“, sagt Vater Uwe. Warum sich die Eltern für die Albert-Schweizer-Schule entschieden haben? „Wegen der Größe und dem Ruf“, sagt Uwe Latza.

Feier nach Einschulung im Kreise der Familie

Ihr ältester Sohn Andzej war auf der Lohschule. Er ist mittlerweile 25 Jahre alt und schon selbst Vater einer kleinen Tochter. Den großen Tag seiner Geschwister möchte er nicht verpassen und hat seine Schicht extra so gelegt, dass er nach der Einschulung noch ein bisschen mit seiner Familie feiern kann. „Wir treffen uns alle zusammen mit der Patentante zu einem verspäteten Frühstück am Tigg“, erzählen die Eltern. „Zum Schulgottesdienst gehen wir nur in kleinem Kreise, weil es in der Kirche sonst zu voll wird.“

Wirklich aufgeregt seien Maja und Sebastian noch nicht, weil sie noch nicht wüssten, was sie erwartet, sagt der Vater. Und sie waren bereits zum Kennenlerntag in der Schule und haben dort Lehrer, Mitschüler und ihren neuen Klassenraum kennengelernt. Drei Klassenkameraden kannten sie sogar vorher schon – aus dem Kindergarten und von Freunden der Eltern.

Den Schulweg mussten Maja und Sebastian nicht üben, weil Vater Uwe die beiden jeden Tag zur Schule bringt und am Nachmittag wieder abholen wird. „Die beiden kommen in den offenen Ganztag und werden auch über Mittag bleiben“, sagt Latza. Heute ist aber erst einmal ein kurzer Schultag: Nach dem Gottesdienst kommen die Kinder zu ihrer ersten Unterrichtsstunde zusammen.

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