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Die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr in Horneburg in Aktion. Es gilt drei Personen aus einem Haus zu retten. Dabei muss das ein oder andere Mal improvisiert werden.

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Alarmübung in Horneburg

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Datteln - Die freiwillige Feuerwehr Horneburg muss improvisieren. Mit Erfolg. Ein defektes Fahrzeug und fehlender Funkkontakt erschweren das Vorgehen der Einsatzkräfte.

Die Straßen in Horneburg sind wie leer gefegt, als um 16.52 Uhr das Aufheulen der Sirenen die Stille im Dorf durchbricht. Noch wissen die aus allen Richtungen herbeieilenden Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Horneburg nicht, dass es sich um eine Alarmübung handelt. Gemeldet wird eine Rauchentwicklung unbekannten Ursprungs. Im Gebäude sollen sich zwei Personen befinden. Es muss also schnell gehen.

Einsatzkräfte müssen improvisieren

Doch eines der Fahrzeuge des Löschzugs befindet sich der Zeit in der Werkstatt. Der Einsatzplan muss also entsprechend angepasst werden. „Das macht den Einsatz natürlich noch viel realistischer“, so Frank Kuhs, stellvertretender Stadtbrandinspektor in Datteln. Aber die Einsatzkräfte sind auf Zack und nur fünf Minuten nach dem eingehenden Alarm rückt der Zug aus. Ihr Ziel ist die Annastraße in Meckinghoven. Vor Ort macht sich das nächste Problem bemerkbar. „Der Kontakt zwischen den Einsatzkräften und dem Zugführer ist nicht herzustellen“, erklärt Kuhs die Situation, „.Unsere Funkgeräte sind einfach veraltet.“ Doch auch hier reagieren die Feuerwehrleute schnell und richtig. „Die Kameraden haben schnell geschaltet und haben per Melder die Kommunikation aufrecht erhalten“, so Kuhs anerkennend.

Umgestürzte Gasheizung löst Feuer aus

Schnell erfassen die Einsatzkräfte die Situation vor Ort. Wie sich herausstellt, ist eine Person mehr als ursprünglich gemeldet im Haus. Die Einsatzkräfte passen ihr Vorgehen an die Situation an. Eine Person kann über ein Leiter aus dem völlig verrauchten Haus gerettet werden. Die anderen Personen können später durch den gelüfteten Flur das Haus verlassen. Auslöser für die Rauchentwicklung war eine umgestürzte Gasheizung, die dabei einen Haufen Müll entzündet hatte. Frank Kuhs ist zufrieden mit der Arbeit der Einsatzkräfte. „Die Truppe hat gut auf die unvorhergesehenen Umstände reagiert und die Gefahrenlage wie vorgesehen beseitigt“, lobt Frank Kuhs zum Abschluss der Übung die Mitglieder des Löschzugs.

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