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Liam strahlt, ein gelber Bagger gehört jetzt ihm. Papa Marcel Gradwohl und Mama Jacqueline Neitzel begleiten ihn auf dem Flohmarkt der Kirchenmäuse.

Flohmarkt

Kirchenmäuse locken viele Besucher

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DATTELN - Der Trödelmarkt im Etienne-Bach-Haus war ein voller Erfolg. 68 Verkaufstische wurden mit verschiedenen Sachen, die das Kinderherz begehrt, bestückt.

Drei Stunden Kinderflohmarkt, organisiert von der Spielgruppe „Die Kirchenmäuse“, lockten jede Menge Besucher ins Etienne-Bach-Haus an der Lutherkirche. 68 Verkaufstische verteilten sich im gesamten Haus. Die hatten 45 Anbieter mit allem bestückt, was das Kinderherz begehrt.

Liam weiß genau, was er möchte. Der Zweijährige tappst auf seinen kleinen Beinen zielsicher auf den Verkaufstisch von Jessica Siemaszko zu und streckt die Hände nach einem knallgelben Bagger aus. Der steht zwischen vielen kleinen Spielzeugautos und kostet einen Euro. Papa Marcel Gradwohl zückt gerne sein Portemonnaie und verhilft seinem Sprössling zu dem Baustellenfahrzeug. Liam strahlt und tappst an der Hand von Mutter Jacqueline Neitzel weiter, es gibt noch mehr für ihn zu entdecken. Jessica Siemaszko freut sich auch: Sie hat die Kinderzimmer ihres Nachwuchses, den Keller und die Garage kräftig von Spielzeug befreit, das ausgedient hat. Mit ein wenig Bestechung hat sie nachgeholfen, ihre Kinder sind am Verkaufserlös beteiligt. Und noch jemand freut sich über das rege Verkaufstreiben an den Tischen: Britta Scheckenreuter, Mitorganisatorin des Flohmarktes. Sie schiebt einen Servierwagen voller frischer Waffeln und Kaffee durch die schmalen Verkaufsgänge und versorgt die Verkäufer, die es nicht selbst zum Kuchenbuffet schaffen. Das haben die Mütter und Omas der Kirchenmäuse mit allerhand Leckereien bestückt, ein wahrer Augenschmaus zieht die Besucher magisch an. „Manche Besucher sind nur wegen des Kuchens hier und haben sich gleich für den Sonntag mit eingedeckt“, erzählt Britta Scheckenreuter. Der Flohmarkt der Kirchenmäuse hat sich etabliert. Nicht verkaufte Artikel können die Verkäufer spenden. Die Sachen gehen direkt an den „Laden“ in Oer-Erkenschwick. Den gibt es als Initiative der Katholischen und Evangelischen Kirche seit über zehn Jahren und ist eine von Ehrenamtlichen getragene Unternehmung. Der Erlös aus dem Kuchenverkauf und die Standgebühren bleiben bei den Kirchenmäusen. Mit dem Geld werden Veranstaltungen für die Jüngsten aus der Kirchengemeinde organisiert.

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