Frische gemachte Nester

Storchenpaar in Klostern

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DATTELN - Eine bessere Bestätigung für ihre gelungene Arbeit hätten sich die Mitglieder des Rotarier-Clubs Datteln-Lippe nicht wünschen können. In der vergangenen Woche haben sie zwei Horste für Störche renoviert. Und prompt hat sich in einem der beiden ein Storchenpaar niedergelassen.

Vor vier Jahren haben die Rotarier in Datteln drei Storchennester aufgestellt – eines an der Lippe an der Grenze zu Waltrop, das zweite im Biotop in Pelkum und das dritte in Klostern.

Wie Udo Hollmann von den Rotariern im Gespräch mit unserer Redaktion ausführt, hat sich im letzten Jahr im Horst an der Lippe ein Storchenpaar niedergelassen, gebrütet und einen Jungvogel aufgezogen.

Die beiden anderen Storchennester wurden bislang noch nicht angenommen und mussten deshalb renoviert werden. An der Aktion nahmen neben der amtierenden Rotarier-Präsidentin Christiane Heege die Rotarier Achim Haase, Udo Hollmann, Ernst Abenhardt, Andreas Renner sowie Tierarzt Uli Heege teil.

Per Hubsteiger wurde nicht nur neuer Reisig ins Nest gebracht. Die beiden Horste wurden am Rand auch mit einem Streifen, frischer, weißer Farbe versehen. Für die überfliegenden Störche ist die weiße Farbe wichtig, sie soll Vogelkot simulieren. Die Störche sollen so den Eindruck bekommen, dass das Nest bereits im Vorjahr benutzt wurde und somit brauchbar ist.

Offensichtlich haben die Rotarier ihre Arbeit gut gemacht. Auf dem Horst in Klostern hat sich bereits einen Tag nach dem Arbeitseinsatz ein Paar niedergelassen. „Jetzt hoffen wir, dass die Tiere dort auch brüten“, sagt Udo Hollmann.

Das Setzen und die Pflege von Storchenestern ist kein klassischer Aufgabenbereich für Rotarier. Das räumt auch Udo Hollmann ein. Der Club Datteln-Lippe hat sich aber bereits seit vielen Jahren das Thema Naturschutz auf die Fahnen geschrieben.

Vor 16 Jahren wurde in Pelkum neben dem Hof Abenhardt ein Biotop angelegt, das sich hervorragend entwickelt hat. Und sollte das Storchenpaar in Klostern jetzt dort brüten, hätte sich auch dieser jüngste Arbeitseinsatz in Sachen Naturschutz mehr als gelohnt.

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