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Passende Karten rund um das Thema Cannabis mussten die Achtklässler der Realschule in dem Seminar von Heike Dora finden. Die Lehrerin klärte dann über die Folgen und Auswirkungen der Droge auf.

Gesundheitswoche in der Realschule

Ernährung, sexuelle Gewalt und Drogen

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Datteln - Eine Woche widmeten sich die Achtklässler der Realschule der Gesundheit. Auch Drogen und sexuelle Gewalt wurden dabei thematisiert.

In Zusammenarbeit mit der Bahn-BKK sowie Ingo Anderbrügges Fußballfabrik standen neben Bewegung, Ernährung und Integration auch Seminare zur sexuellen Gewalt und Cannabis auf dem Programm.

„Fast jeder hier kannte einen Kiffer“, das ergab die Umfrage von Lehrerin und Seminarleiterin Heike Dora als sie sich mit rund 15 Schülern zusammensetzte. Demnach sei es vollkommen richtig, das Thema schon bei den 13- und 14-jährigen Schülern anzusprechen. Bei den Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit Cannabis kannten sich die Schüler hingegen kaum aus, waren daher aber auch über Folgen und Ausmaß nicht aufgeklärt. Jeder Schüler zog eine Karte mit einem Begriff wie THC, Bong oder Joint und sollte dann die korrekte Erklärung aus anderen Karten heraussuchen und vorlesen. Dabei wurde dann aber auch auf die Folgen des Konsums, psychische Symptome oder das Autofahren unter Cannabis-Einfluss eingegangen.

Nein-Sagen lernen

Dominique Güttes erklärte in ihrem Seminar, dass zwischen sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt nur auf juristischer Ebene unterschieden wird. Generell, so erklärte sie den Schülern, bedeutet es, angefasst zu werden, wo und wenn man es nicht will. Zur Veranschaulichung spielten die Schüler in der Folge eine Szene nach, in der ein Schüler eine Schülerin im Bus anfasst. „Dadurch trainieren wir, Nein zu sagen“, erklärte Güttes.

Während der Bewegungseinheiten, die von der Fußballfabrik durchgeführt wurden, durften sich die Schüler dann beim Fußballspielen unter fachkundiger Aufsicht austoben. Auf dem Programm stand aber kein übliches Bolzen, sondern koordiniertes Training mit dem Ball, das den Teamgeist, die Disziplin und das faire Spiel stärken sollte.

Schüler kochen gesund

Spätestens nach ihren Seminaren bekamen alle Hunger. Für die Verpflegung war das Ernährungs-Team um Ludger Schubert zuständig. Die Jugendlichen lernten gesundes Kochen und präsentierten ihre Ergebnisse prompt ihren Mitschülern in der Aula, die sich über die gesund belegten Brote zum Frühstück sowie über die vielen Variationen beim Mittagessen freuten.

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