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Die Lippebrücke zwischen Datteln und Vinnum soll im kommenden Jahr erneuert werden.

Hauptuntersuchung

Vinnumer Brücke zu früh gesperrt – Frust bei den Pendlern

Datteln - Die Hauptuntersuchung der Lippebrücke zwischen Datteln und Vinnum stand unter keinem guten Stern. Eine allzu frühzeitige Sperrung verärgerte viele Pendler.

Ein Verkehrssicherer hat am Donnerstagmorgen vielen Pendlern einen bösen Streich gespielt. Denn die Lippebrücke bei Vinnum war früher als angekündigt komplett gesperrt. Dabei war die Ansage des Kreises Recklinghausen unmissverständlich. „Am Donnerstag und Freitag (6. und 7. Dezember) ist die Lippebrücke auf der Vinnumer Straße (K2) jeweils von 8.30 Uhr bis 17 Uhr für die zwingend notwendige Hauptuntersuchung voll gesperrt.“

Die Zeiten waren ganz bewusst so gewählt worden, um den vielen Berufspendlern eine Möglichkeit zu geben, ihren angestammten Weg zur Arbeit wie üblich zu nehmen. Doch der Kreis hatte die Rechnung ohne den Verkehrsicherer gemacht.

Am Donnerstagmorgen ging schon kurz nach 7 Uhr nichts mehr. Die Durchfahrt war komplett gesperrt. Die Pendler mussten sich spontan Umwege suchen. Mit der Folge, dass die Fahrt zur Arbeit deutlich länger als geplant wurde.

Alternative zur zweitägigen Komplettsperrung habe es nicht gegeben

Entsprechend sauer waren die Fahrer. Auch in unserer Redaktion machten sich Pendler ihrem Frust Luft. „Ich kann den Ärger der Menschen wirklich nachvollziehen. Wir können uns nur bei ihnen entschuldigen“, sagte Jochem Manz, Pressesprecher des Kreises Recklinghausen. Es sei „sehr bedauerlich, dass es nicht wie geplant funktioniert hat.“

Der Kreis wollte vorsichtshalber am Freitagmorgen Mitarbeiter vor Ort platzieren, um die Einhaltung der angekündigten Sperrzeiten zu kontrollieren. Die Zeiten seien schließlich bewusst gewählt worden. Zudem werde es ein Gespräch mit dem Verkehrssicherer geben.

Eine Alternative zur zweitägigen Komplettsperrung habe es nicht gegeben. „Die Brücke ist bekanntlich nur einspurig. Und dieser schmale Bereich wurde zwingend für die Arbeiten benötigt“, sagt Pressesprecher Jochem Manz.

Die alle sechs Jahre vorgeschriebene Hauptuntersuchung war eigentlich schon vor geraumer Zeit geplant. Allerdings hatte der Kreis Probleme, ein entsprechendes Fachunternehmen zu finden.

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