Jahreshauptversammlung

Der Sozialdienst katholischer Frauen Datteln steht vor der Fusion

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Datteln - Bei der Jahreshauptversammlung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) haben sich die Mitglieder einstimmig für eine Fusion mit dem SkF Waltrop entschieden.

Bis zum 30. Juni müssen dazu alle Beschlüsse und Pläne stehen, am 24. Juni wird auch der SkF Waltrop noch einmal abstimmen. Die Mehrheit muss dafür stimmen, sonst wird aus der Fusion nichts. „Aber da mache ich mir keine Sorgen“, sagt Geschäftsführerin Claudia Volke. Schließlich sei der SkF Waltrop an die Dattelner herangetreten mit der Bitte, zu fusionieren.

Der Verband besteht seit 1925, am Anfang haben nur Ehrenamtliche für den SkF gearbeitet. Das hat sich mit der Zeit weiter entwickelt. Seit 2005 gibt es nun auch hauptamtliche Mitarbeiter, die jedoch ausschließlich in Datteln eingesetzt sind. Das sei auch der Grund gewesen, warum Waltrop an Datteln herantrat. Der Verwaltungsaufwand sei für die Ehrenamtlichen einfach zu groß. „Wenn wir fusioniert haben, läuft der Verwaltungsapparat über die Buchhaltung“, erklärt Volke.

Mehr Kosten seien damit nicht verbunden, die Waltroper Mitarbeiter könnten sich dadurch aber auf ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten konzentrieren. Angeregt habe man eine Fusion, so Volke, sowieso schon mehrmals, da es durch die Namen der Standorte immer wieder zu Irritationen kam. In Zukunft wird der SkF Datteln und Waltrop umbenannt in „SkF im Ostvest“. In wenigen Wochen, maximal zwei Monaten, werde somit der neue Name wie auch die Fusion greifen, sagt Volke.

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