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Unterstützung im Kampf gegen den Brustkrebs – das ist die Intention der Pink Paddler. Dieses Ehrenamtsprojekt der Kanuten Emscher-Lippe gibt es seit drei Jahren. 45 Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind oder waren, treffen sich, um im Drachenboot über den Kanal zu fahren.

Kanuten Emscher-Lippe

Pink Paddlerinnen – Gemeinsam zurück in die Normalität

Datteln - Das Paddeln fördert nicht nur die Gemeinschaft, es wirkt sich auch positiv bei der Erkrankung Brustkrebs aus. Die Bayer-Stiftung spendete den Pink Paddlerinnen Datteln 2500 Euro.

Eine Spende von 2500 Euro erhielten jetzt die Kanuten Emscher-Lippe von der Bayer-Stiftung für ihr ehrenamtliches Engagement rund um die Pink Paddlerinnen. 45 an Brustkrebs erkrankte Frauen sind seit drei Jahren in dem Verein mit an Bord und erfahren eine tolle Unterstützung durch die Kanuten.

Es sind nur noch wenige Stunden, in welchen sich ehrenamtliche Teams um eine Spende des Bayer-Konzerns für ihr Engagement in diesem Jahr bewerben können. Durch einen Zufall sitzt Detlev Kuhnert, der Vorsitzende der Kanuten Emscher-Lippe, mit Marco Breyer, einem Mitarbeiter des Unternehmens, in einem Boot. Und der gibt ihm den Tipp, sich noch schnell zu bewerben. Kuhnert zögert nicht und schickt eine „Bewerbung“ an den Bayer-Konzern.

Das Unternehmen erkennt sofort die Besonderheit des Anliegens. Die Sozialstiftung Bayer Cares Foundation sieht sich als Impulsgeber, Förderer und Partner für Innovationen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und dem Sozialsektor. In ihren Förderprogrammen stehen der Mensch und sein Engagement für das Allgemeinwohl, sein Ideenreichtum bei der Lösung sozialer Aufgaben und seine Bedürftigkeit in Notsituationen im Fokus. Und genau die Bedingungen erfüllen die Kanuten in der Unterstützung der Pink Paddlerinnen.

Pink Paddlerinnen wollen mit positivem Denken in die Normalität

Bayer und die Kanuten wissen, dass die Diagnose „Krebs“ einen tiefen Einschnitt im Leben eines Menschen bedeutet. Fast immer ist diese Erkrankung mit Ängsten und Resignation verbunden. Aber resignieren möchten die 45 Pink Paddlerinnen nicht. Im Gegenteil, sie wollen mit jeder Menge Eigenmotivation und positivem Denken zurück ins Leben, in die Normalität.

Zwei Faktoren, die entscheidend zur Heilung mit beitragen und die Detlev Kuhnert, Bernd Bolder und seine Frau Ute Lüdke unterstützen. Zusammen trainieren sie die Mannschaft Pink Paddler. Jeden Donnerstagabend treffen sich Krebserkrankte und Wiedergenesene mit den Trainern am Vereinshaus. In einem Drachenboot erobern sie die Kanäle Dattelns.

Zwei Fachkrankenschwestern sind mit im Team und Dr. Dorothee Drüppel, Chefärztin mit den Schwerpunktbereichen Gynäkologie und Senologie im Vincenz-Krankenhaus, schaut regelmäßig vorbei. Dieses innovative Projekt beeindruckte die Bayer-Sozialstiftung und sie belohnte das Engagement jetzt mit einem Betrag in Höhe von 2500 Euro. Von dem Geld wird jetzt ein neues Drachenboot gekauft.

Sport wirkt sich positiv aufs Wohlbefinden aus

Das kostet 7500 Euro, der Verein hat das noch fehlende Geld bereits fleißig erarbeitet. Er gestaltet Firmenevents auf dem Wasser und wird fleißig gebucht. So auch im September von einem Münsteraner Farbenhersteller, der 21 Teams an zwei Tagen von den Dattelner Kanuten betreut wissen möchte. Das neue Boot garantiert weiterhin die körperliche Betätigung und das Gemeinschaftsgefühl aller.

Kuhnert ist davon überzeugt, dass alle von dem gemeinsamen Training auf dem Wasser profitieren: „In Kombination mit dem Mannschaftssport setzt das Paddeln viel Kraft und Energie frei – körperlich wie mental.“ Der Sport ist aber nicht nur Energiequelle: Das Paddeln geschieht in fließenden Bewegungen und bewirkt eine gleichmäßige Belastung.

So läuft die Bewerbung Bewerbungen für die nächste Förderrunde des Bayer-Ehrenamtsprogramms sind bis zum Herbst 2019 möglich. Das Antragsformular ist online verfügbar unter: . Mehr Informationen zur Bayer Cares Foundation finden Sie unter: . Um die Förderung bewerben können sich gemeinnützige Einrichtungen im Einzugsgebiet der deutschen Bayer-Standorte und aus ganz Nordrhein-Westfalen. Besonders gute Chancen auf finanzielle Unterstützung haben Projekte mit einem neuartigen Ansatz, die das Miteinander von Sportlern mit und ohne Behinderung fördern. Die angefragte Projektförderung sollte einen Richtwert von 5000 Euro nicht überschreiten.

Diese beugt dem Entstehen neuer Lymphödeme vor und bildet bestehende zurück, was das Wohlbefinden deutlich steigert. Bayer-Pressesprecher Martin Pape überreicht die Summe an die Kanuten und gibt dem Team einen wichtigen Hinweis mit auf den Weg: „Bewerben Sie sich mit jeder neu entwickelten Idee wieder bei uns. Wir haben ein offenes Ohr für Sie.“

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