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„SisBroJekt“-Leiterin Christina von Lochow, die beiden „MatschKöppe“ Tobias Süß und Thomas Neumann sowie Sigrid Thiemann vom Freundeskreis des Kinderpalliativzentrums (v. li.) bei der Übergabe der Spendensumme.

Mammutmarsch-NRW

Ein echter Kraftakt für 2035 Euro

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Datteln - Tobias Süß und Thomas Neumann laufen 100 Kilometer für das „SisBroJekt“. 2035 Euro sind bisher als Spende von den Unterstützern eingegangen.

Thomas Neumann und Tobias Süß haben ihren Teil der Abmachung erfüllt: 100 Kilometer in unter 24 Stunden haben die beiden Marler absolviert und damit erfolgreich am Mammutmarsch-NRW in Wuppertal teilgenommen. Mit ihrer Leistung wollten die beiden, die zusammen das „Team MatschKöppe“ bilden, Spenden für das „SisBroJekt“ an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik sammeln. Und auch ihre Unterstützer hielten Wort: 2035 Euro sind bisher als Spende eingegangen.

Den Ernstfall hatten die beiden Hobby-Ausdauersportler vor dem großen Mammutmarsch nicht geprobt. 80 Kilometer war die weiteste Distanz, die Süß und Neumann jemals davor zurückgelegt hatten. Und ungefähr hinter besagtem Kilometer 80 wurde es in Wuppertal dann auch ernst. „Der Kreislauf wollte nicht mehr mitmachen“, berichtet Tobias Süß, der sich Hilfe in einem DRK-Zelt suchen musste.

352 von 1800 gestarteten Läufern erreichten schlussendlich das Ziel

„Dort lag ich dann eine halbe Stunde, bis mir die Entscheidung überlassen wurde, ob ich ins Krankenhaus gebracht werde, oder mich wieder auf die Strecke begebe“, sagt Süß. Er entschied sich dafür, „auf die Zähne zu beißen“ und folgte seinem Teamkollegen auf den letzten Streckenabschnitt. „Viele sind bei der Versorgungsstelle auf Kilometer 61 ausgestiegen“, sagt Thomas Neumann. 352 von 1800 gestarteten Läufern erreichten schlussendlich das Ziel.

Am „SisBroJekt“ nehmen gesunde Geschwister von Kindern, die eine schwere chronische Erkrankung, eine Behinderung oder eine Krebserkrankung haben, teil.

Gespannt lauschten „SisBrojekt“-Projektleiterin Christina von Lochow und Sigrid Thiemann vom Freundeskreis des Kinderpalliativzentrums den Geschichten von der Strecke zu und schmiedeten schon erste Pläne, wie das Geld am besten eingesetzt werden kann. „Die Kinder wünschen sich schon lange einen Ausflug in einen Freizeitpark“, sagt von Lochow. Eine Idee, die bei den „MatschKöppen“ gut ankam.

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