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Kicken im Käfig und andere kurzweilige Attraktionen boten die DJK Sportfreunde Datteln beim ersten großen Familienfest nach der Fusion.

Ostringstadion

Nach Fusion: 1000-Mitglieder-Club feiert zusammen ein Fest

Datteln - Die Stimmung ist gut im neuen Fusionsverein. Das bewies das erste Familienfest der DJK Sportfreunde Datteln am Wochenende.

Es sind erst wenige Monate her, dass sich die einst rivalisierenden Sportvereine SV Germania und DJK Eintracht zusammenschlossen. Dass daraus eine neue Einheit gewachsen ist, wurde beim ersten großen Familienfest am Samstag im Ostringstadion mehr als deutlich.

„Wir haben jetzt ganz andere Möglichkeiten, unsere Sportstätten sowohl für das Training, als auch für den Spielbetrieb zu nutzen“, hob Vorstandsmitglied Dominik Lasarz hervor. Allerdings sei die Arbeit für die Verantwortlichen des Fusionsvereins nicht so ganz einfach, denn immerhin müsse berücksichtigt werden, dass der neue Verein DJK Sportfreunde Datteln rund 1000 Mitglieder in den verschiedenen Abteilungen und Altersstufen zu betreuen hat — und dies nicht nur im Bereich Fußball. Die Stimmung sei nach dem Zusammenschluss ausgezeichnet, hob auch Vorstandsmitglied Mathias Joemann hervor.

Fußballturnier ohne Schiedsrichter

Und das wurde beim ersten gemeinsamen Familienfest deutlich. Dort, wo man einst konkurrierte, spielte man nun miteinander, diskutierte über die gemeinsame sportliche und gesellschaftliche Zukunft und hoffe, dass sowohl das altehrwürdige Ostringstadion als auch der Platz am Südringweg noch lange für sportliche Aktivitäten erhalten blieben.

Geboten wurde am Samstag allerlei: eine Hüpfburg ebenso wie das Kicken auf engsten Raum in einem „Drahtkäfig“, Torwandschießen und natürlich ein Fußballturnier unter dem Motto „einfach zum Vergnügen“. Dabei spielten Teams aus den verschiedenen Abteilungen und Altersstufen gegeneinander — und das ohne Schiedsrichter, um zu dokumentieren, dass Sport auch fair ausgetragen werden kann.Vergeblich wartete man an diesem Nachmittag indes auf den angekündigten Überraschungsgast, nämlich „Erwin“, das Maskottchen von Schalke 04. Das hatte, wie am Rande zu hören war, offenbar seine Verkleidung nicht finden können.

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