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Brückensperrung, Dümmerbach

Parkverbot durch Baustellen

Brückensprerrung am Dümmerbach sorgt für Ärger

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Datteln - Anwohner stellen das Baustellen-Management von der Stadt und dem Lippeverband im Zuge der Kanalarbeiten am Dümmerbach in Frage.

Erst mussten die Menschen in der Dümmersiedlung mehrfach wegen Bombenentschärfgungen ihre Häuser verlassen. Und nun sorgt der Kanalbau am Dümmerbach zum wiederholten Male für Aufregung. „Dabei geht es gar nicht um die eigentlichen Bauarbeiten. Das ist ökologisch sicherlich sinnvoll. Aber für mich ist das Baustellenmanagement von Stadt und Lippeverband sehr fragwürdig“, moniert Thorsten Mankiewicz im Gespräch mit unserer Redaktion.

Grund für den erneuten Ärger ist eine weitere Sperrung einer Fußgängerbrücke über den Bach, die wieder einmal nicht im Vorfeld kommuniziert worden ist – diesmal an der Hedwigstraße.

Es ist das zweite Mal, dass die Anwohner vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Vor kurzem gab es den gleichen Fall an der Brücke an der Brücke zwischen Am Dümmerbach und Zum Heideweg. Michael Steinbach, Sprecher des Lippeverbandes, räumte damals gegenüber unserer Redaktion eine Kommunikationspanne ein.

Stadtsprecher verweist auf Baustellenseite im Internet

Zur offenbar zweiten Kommunikationspanne in Sachen Brückensperrung sagt Stadtsprecher Dirk Lehmanski, er sehe da den Lippeverband als Bauherren der Kanalbaumaßnahme in der Pflicht und verweist auch auf die Baustellenseite im städtischen Internetauftritt.

Es ist aber nicht das Einzige, worüber sich Anwohner in der Siedlung aufregen. Ein Leser fragt sich, warum die Zechen- und die Margaretenstraße aktuell komplett mit absolutem Haltverbot überzogen wurden. Auch er vermisst eine funktionierende Kommunikation und mehr Transparenz seitens der Stadt. „Nicht jeder hat einen Einstellplatz. Wo sollen die Leute denn parken?“

Der Grund für das Parkverbot ist wiederum die Maßnahme am Dümmerbach und der damit verbundene Lkw-Verkehr, der über die Zechenstraße fließt. Es wäre sonst zu eng, sagt Lehmanski. Der Anwohner regt an, das Parkverbot auf die Zeiten des Baustellenverkehrs zu beschränken und Parken am Abend und am Wochenende durch Zusatzschilder zu erlauben. „Das müssen wir prüfen und mit der Baufirma besprechen“, erklärt dazu der Stadtsprecher.

An Böckenheckstraße wird Fernwärmenetz repariert

Dafür sei es aber dann auch zwingend erforderlich, dass die Halteverbote von den Bürgern auch wirklich eingehalten würden und nicht einfach die Autos am Morgen zum Baustart noch dort stehen.

Für Frust sorgt auch die Uniper-Baustelle an der Böckenheckstraße und die damit verbundenen Vollsperrung. Dort wird das Fernwärmenetz repariert. Die gute Nachricht unter den schlechten: Die Baumaßnahme soll bis Ende August abgeschlossen sein. Also bevor die Zechenstraße wegen der Dümmerbach-Sanierung im Herbst komplett gesperrt wird.

Der Lippeverband bedauert die dritte Brückensperrung über den Dümmerbach und räumt ein, dass die Dreifach-Sperrung die betroffenen Menschen im Stadtteil vor Probleme stelle. Er geht allerdings jetzt in die Informationsoffensive und lädt Anwohner am 17. Juli von 14 bis 16 Uhr ins Baubüro am Hagemer Kirchweg ein, um Informationen aus erster Hand zu liefern.

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