+
Das liebevoll gestaltete Bühnenbild sorgt für verhexte Atmosphäre.

Premiere des Amateurtheaters St. Amandus Datteln

Zwischen Lampenfieber und wahrer Freundschaft - Stadthalle wird zum Blocksberg

Datteln. - Lange hat das Amateurtheater St.-Amandus (ATAD) geprobt, nun ging endlich die ersehnte Premiere über die Bühne: „Die kleine Hexe“ machte sich in der Stadthalle heimlich auf den Weg zum Blocksberg.

Die kleine Hexe würde so gerne am großen Hexentanz auf dem Blocksberg teilnehmen. Mit einhundertsiebenundzwanzig Jahren ist sie aber noch viel zu jung dafür. Sie schleicht sich heimlich zum Tanz und wird erwischt. Natürlich wird sie bestraft, bekommt aber die Chance zu beweisen, dass sie trotz ihres jungen Alters eine gute Hexe ist. Ob ihr das mit Hilfe ihres Freundes Abraxas gelingt und was überhaupt eine gute Hexe ist, erfährt das Publikum des Amateurtheaters in spannenden 90 Minuten.

Neben aufreibenden und spannenden Szenen bringen die Schauspieler das Publikum oft zum Lachen. Eine ganze Bandbreite an Emotionen erleben die Zuschauer in lustigen, traurigen und aufregenden Situationen. Mit der Zuschauerresonanz des Premierenabends ist Regisseurin Ulla Rottmann zufrieden. „Alles ist gut gelaufen, wir sind glücklich. Natürlich passiert mal der ein oder andere kleine Patzer, aber das wird so gut überspielt, dass sie gar nicht auffallen.“ Lilly Weinhold spielt die kleine Hexe und erzählt von dem vielen Text, den sie auswendig lernen muss. „Zwei Mal die Woche haben wir uns während der Probenzeit getroffen. Zuhause musste ich auch weiter üben, dabei hat mein Papa mir geholfen.“ Lampenfieber habe sie nur vor der Aufführung. Sobald sie den ersten Schritt auf die Bühne macht und der erste Satz fällt, ist die Nervosität verschwunden.

„Bei mir ist es anders“, berichtet Jan-Luca Möhler. Er spielt den Abraxas. Ein Rabe, welcher der beste Freund der kleinen Hexe ist. Er steht das siebte Mal auf der Bühne und erzählt aus Erfahrung: „Ich bin vor der Aufführung gar nicht nervös. Erst wenn ich auf der Bühne stehe. Wenn ich aber merke, es klappt alles und das Publikum hat Spaß, legt sich das wieder.“ Beeindruckende Bühnenbilder unterstützen die schauselige Atmosphäre. Wälder, ein Hexenhaus, der Blocksberg – die Kulissen verzaubern die Bühne in ein richtiges Hexenland.

Lilly Weinhold und Jan-Luca Möhler vermitteln durch die Geschichte vor allem den kleinen Zuschauern eine Botschaft: Dass Freundschaft gute und schlechte Zeiten durchstehen kann und man zusammen immer stärker ist.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Auf in die fünfte Jahreszeit: Endlich werden die  Recklinghäuser Narren wieder regiert  
Auf in die fünfte Jahreszeit: Endlich werden die  Recklinghäuser Narren wieder regiert  
Karnevals-Geheimnis gelüftet: Das ist das neue Stadtprinzenpaar in Herten
Karnevals-Geheimnis gelüftet: Das ist das neue Stadtprinzenpaar in Herten
Mann will Polizisten beißen, Protest gegen Straßenbaubeiträge dauert an, Radfahrer rettet Reh
Mann will Polizisten beißen, Protest gegen Straßenbaubeiträge dauert an, Radfahrer rettet Reh
Warum die Feuerwehr die Heizung im Einsatzfahrzeug volle Pulle aufdrehte
Warum die Feuerwehr die Heizung im Einsatzfahrzeug volle Pulle aufdrehte
A43-Ausbau: Meilenstein im Kreuz Recklinghausen – A2 wieder dreispurig
A43-Ausbau: Meilenstein im Kreuz Recklinghausen – A2 wieder dreispurig

Kommentare