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Ran an den Schrubber: Bad-Mitarbeiter Fabio Schäfer reinigt den Beckengrund. Im hinteren Bereich ist bereits Wasser wieder eingelassen worden.

Reinigung und Sanierung

Wasser marsch im Stadtbad

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DATTELN - Nach den Reinigungs- und Sanierungsarbeiten, die seit dem 20. Dezember andauern, wird das Becken im Stadtbad in dieser Woche wieder geflutet.

Seit Mittwoch heißt es im Dattelner Stadtbad wieder Wasser marsch. Duchuy Tran, Fachangestellter für Bäderbetriebe im Dattelner Stadtbad, und seine Mannschaft haben nach der erfolgten Grundreinigung damit begonnen, das Becken wieder zu fluten. Bis die Bürger allerdings wieder in ihrem Stadtbad ins Wasser können, dauert es noch. „Wir planen die Wiedereröffnung am 28. Januar“, so Sigrid Szlafka von der Stadt Datteln – wenn alles glatt läuft.

Denn Dattelns größte Badewanne fasst rund 800.000 Liter. Und da das Wasser aus dem eigenen Brunnen kommt, füllt sich das Becken nur langsam. „Wir pumpen das Wasser aus dem Brunnen in separate Vorratsbehälter, und von da geht es ins Becken“, so Duchuy Tran.

Wasserqualität muss überprüft werden

Bis Ende der Woche dürfte dieser Prozess abgeschlossen sein. Dann setzen die Bad-Mitarbeiter die nötigen Chemikalien hinzu wie Chlor, Säure, Flockungsmittel etc.. Anfang der nächsten Woche wird dann das Wasser beprobt. Fällt das Ergebnis gut aus, wird das Hygieneinstitut Gelsenkirchen mit der offiziellen Probenentnahme beauftragt. Rund zehn Tage, so die Erfahrung der letzten Jahre, dauert es, bis dann aus Gelsenkirchen grünes Licht kommt, damit das Bad wieder öffnen kann. „Wir werden das Institut natürlich erst dann informieren, wenn wir überzeugt sind, dass die Wasserqualität entsprechend gut ist“, so Tran weiter.

Diesmal liegt die Stadt mit den Reinigungs- und Sanierungsarbeiten gut in der Zeit. Seit 20. Dezember ist das Bad am Südring für den Publikumsbetrieb geschlossen. Neben der Grundreinigung, die nicht nur den Beckenbereich, sondern auch Teile der Technik-Anlage beinhaltet (z.B. wurden die Vorratsbehälter von Eisenablagerungen befreit), mussten auch wieder diverse Fugen erneuert werden, unter anderem die Dehnungsfugen im Becken. „Wir haben die alten Fugen schon vor Weihnachten entfernt, damit das Mauerwerk über die Feiertage richtig austrocknen konnte“, so Sigrid Szlafka. Nach dem Fest hätte die Fachfirma deshalb gleich mit dem Einbringen der neuen Fugen beginnen können.

Außenbereich findet wenig Anklang

Ein bisschen enttäuscht ist die Stadtmitarbeiterin darüber, dass der Außenbereich im letzten Jahr trotz des langen Sommers nicht sehr gut angenommen wurde. Dort stehen Liegen, Sonnenschirme und Planschbecken nebst Liegewiese zur Verfügung. „Wir hatten gedacht, dass mehr Familien mit kleinen Kindern dieses Angebot nutzen.“ Grund dafür: Es fehlt einfach ein Außenbecken, das sich die Stadt aber nicht leisten könne, geschweige denn zusätzliches Personal für die Aufsicht im Außenbereich des Bades.

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