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Gemeinsam mit den Kindern laden Leiterin Britta Kaulbach (li.) und Erzieherin Sarah Schaack zum großen Kinderarche-Geburtstag ein.

Sommerfest

Arche segelt auf Integrationskurs

DATTELN - In der Kinderarche, der integrativen Kindertagesstätte der Vestischen Kinder- und Jugendklinik, wird am 2. September groß gefeiert - der 30. "Geburtstag" der Einrichtung.

„Es ist normal, verschieden zu sein“. In der Kinderarche wird dieser Satz von Richard von Weizsäcker tagtäglich gelebt. Und das schon seit 30 Jahren. „Wir waren die erste Einrichtung in Datteln, die die Integration in den Mittelpunkt gerückt hat“, sagt die Leiterin der „Kinderarche“, Britta Kaulbach, nicht ohne Stolz. Am 2. September wird mit einem großen Fest für alle, die ehemaligen und die aktuellen Kinder, Eltern und Mitarbeiter, gefeiert.

Hervorgegangen ist die Kindertagesstätte aus einer inte-grativen Spielgruppe, die 1987 in der Vestischen Kinderklinik aus der Taufe gehoben wurde. Sehr bald keimte dann die Idee, eine Einrichtung zu gründen, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam leben und lernen.

Die erste Gruppe mit 15 Kindern war zunächst noch provisorisch im Souterrain des Schwesternwohnheimes untergebracht. Immerhin zehn Jahre währte dieses Provisorium, ehe die Kinderarche dann im Jahr 1997 an der Lloydstraße ihr eigenes Haus bekam.

Heute werden dort die Kinder in zwei Gruppen zu jeweils 15 Kindern betreut, von denen jeweils fünf ein Handicap haben. Bis 2019 soll noch ein Anbau für eine weitere Gruppe realisiert werden. Die Stadt hat den Vestischen Caritas Kliniken als Träger der Einrichtung bereits Unterstützung zugesagt.

Durch kleine Gruppen ist es der Kinderarche möglich, die Kinder individuell und ganzheitlich zu fördern. Für Kinder mit Behinderung oder Entwicklungsverzögerung bietet die Arche zusätzliche Therapien wie Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie und Musiktherapie.

Sommerfest zum 30-jährigen Bestehen in der Kinderarche, Lloydstraße 18c, am 2. September von 14 bis 17 Uhr.

„Es gibt Spiele rund um die Elemente. Einen Pflanztisch, wo die Kinder ihre eigenen Blumen pflanzen können, einen Button-Stand, Kerzenpusten, Entenangeln und eine Schatzsuche im Sandkasten. Und natürlich gibt es Kaffee und Kuchen und als Höhepunkt und Abschluss ein selbstgemachtes Gedicht und Lied von den Kindern“, sagt Britta Kaulbach voller Vorfreude.

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