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40 dieser grünen Altkleider-Container hat die Stadt Anfang Juli im Stadtgebiet aufgestellt

Stadtverwaltung

Erster Altkleidercontainer der Stadt ist schon voll

Datteln - Seit einem Monat sammelt die Stadt in Datteln jetzt Altkleider. Die Stadtverwaltung rechnet mit einem Erlös von rund 55.000 Euro durch die Altkleiderverwertung.

40 stadteigene Altkleidercontainer haben die Mitarbeiter des Betriebshofs seit Anfang Juli aufgestellt. Die grünen Behälter sind jetzt nahezu überall dort zu finden, wo auch Altglas-Container stehen. Und sie werden offenbar angenommen. Wie Stadtsprecher Dirk Lehmanski auf Anfrage mitteilt, wurde bereits nach zwei Wochen der erste 40 Kubikmeter fassende Container auf dem Betriebshof abgefahren.

Auch die Qualität der eingeworfenen Kleidung sei gut, so Lehmanski. Und es habe auch keine großen Probleme mit Müll in den Containern gegeben. Die Stadt hofft, dass das auch so bleibt. „Wenn die Bürgerinnen und Bürger ihre Altkleider in unsere Container werfen, kann das dazu beitragen, dass die Müllgebühren stabil bleiben, weil wir durch die Verwertung der Kleidung Erlöse erzielen“, sagt Michael Seega, Leiter des städtischen Betriebs- und Recyclinghofs. Die Stadtverwaltung rechnet mit einem Erlös von rund 55.000 Euro durch die Altkleiderverwertung. Im ersten Jahr müssen allerdings die Anschaffungskosten für die 40 Container in Höhe von 25.000 Euro gegengerechnet werden.

Mit dem flächendeckenden Aufstellen der Container möchte die Stadtverwaltung verhindern, dass gewerbliche Sammler den öffentlichen Verkehrsraum mit ihren Containern dominieren. Hinzu kommt: Die gewerblichen Altkleidersammler sind zwar für den ordnungsgemäßen Zustand der Standorte zuständig. Dennoch muss die Stadtverwaltung mit erheblichem Aufwand kontrollieren, ob das eingehalten wird. Zudem: Häufig ist gar nicht erkennbar, welches Unternehmen den Container aufgestellt hat. Dann muss der Betriebshof selbst für die Entsorgung und Reinigung aufkommen, was Kosten verursacht. Dasselbe Problem komme auch auf private Grundstückseigentümer zu, wenn sie auf ihren Flächen gewerbliche Altkleider-Sammler dulden, so Stadtsprecher Lehmanski.

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