Tatverdächtiger schweigt wieder

Missbrauch: Alle Opfer wurden mittels Videomaterial identifiziert

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DATTELN - Mitte Februar wurde ein 54-jähriger Dattelner wegen des Verdachts auf 15-fachen Missbrauchs festgenommen. Jetzt schweigt er jedoch wieder.

Der Mitte Februar wegen des Verdachts des 15-fachen Missbrauchs festgenommene 54-jährige Dattelner (wir berichteten) hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe teilweise eingestanden. Zweimal wurde er durch die Polizei vernommen. Eine dritte Vernehmung verweigerte er jedoch. Seitdem schweigt der Mann beharrlich. Das teilt Oberstaatsanwalt Paul Jansen auf Nachfrage mit.

Nach derzeitigem Kenntnisstand konnte die Polizei sämtliche Opfer identifizieren. Sie werden von der Polizei vernommen. Möglich war dies durch die Auswertung von Datenträgern, die bei einer Wohnungsdurchsuchung im Rahmen seiner Festnahme sichergestellt wurden. Auf diesen hatte die Polizei Bild- und Videomaterial gefunden. „Angaben zu den Personen können wir aus Gründen des Opferschutzes nicht machen“, sagt Oberstaatsanwalt Paul Jansen. „Planmäßig sollen die Ermittlungen bis Mitte Juni abgeschlossen sein, sodass fristgerecht im August Anklage gegen den 54-Jährigen erhoben werden kann“, so Jansen weiter.

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