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Vera Ewert und Friedemann Knaak laden wieder zu ihren Themensonntagen in ihr Gartenparadies ein. Ihre grünen Daumen haben wieder viele neue florale Akzente gesetzt.

Die Themensonntage starten wieder

Vera Ewert und Friedemann Knaack laden ins Gartenparadies ein

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DATTELN - Vera Ewert und Friedemann Knaak öffnen wieder vier Mal ihre Gartenpforte für Besucher.

Die Themensonntage im Garten von Vera Ewert und Friedemann Knaak starten wieder: Neue Ideen, neue Pflanzen und Bäume sowie eine neue Sitzgelegenheit bereichern den eintausend Quadratmeter großen parkähnlichen Garten. Gerade hat das Fernsehen reingeschnuppert und die Zauberatmosphäre eingefangen. „Nein, mein Hut ist nicht neu“, lacht Gartengestalterin Vera Ewert, die sich mit Friedemann Knaak kleidungstechnisch dem besonderen Flair ihres Gartens anpasst. Im eleganten Sonntagsstaat empfangen sie ihre vielen Gäste, die sich in den Sommermonaten von den seltenen Stauden, blühenden Rosen und den geschnittenen Formen der Bäume und Sträucher immer wieder gerne beeindrucken lassen. Das Paar hat durch die starke Trockenperiode im letzten Jahr auch Verluste hinnehmen müssen.

Viele Ideen im Kopf

Die 30 Jahre alte Kirsche wird in diesem Herbst gefällt. Der Stamm ist aufgeplatzt und morsch. Ihr Nachfolger steht noch nicht fest, die beiden Gärtner überlegen aktuell. Vor allem, wie der neue Baum in die dicht bepflanzte grüne Oase gelangen wird. „Wahrscheinlich mit Hilfe eines Autokrans“, gibt Knaak die Richtung vor. Der geplante Wegfall des Baumes macht eine Neugestaltung des Umfeldes erforderlich. Auch wenn Vera Ewert ein wenig traurig ist, den blattreichen und schattenspendenden Obstbaum aussortieren zu müssen, gehen ihr schon wieder viele Ideen durch den Kopf, wie sie visuell erneut überraschen kann. Aber noch gibt sie sich verschwiegen.

Die vielen kleinen geschwungenen Wege durch den Garten führen an 200 Metern gepflegter Buchsbaumhecke vorbei. Wie in den Jahren zuvor haben die beiden Gärtner den unbeliebten und gefräßigen Zünsler gut im Griff. Mit kräftigem Wasserstrahl werden die Raupen aus den Hecken weggesprüht, eingesammelt und entsorgt. Einen privaten Rekord hat Vera Ewert für sich in diesem Jahr aufgestellt: Sie ist jetzt stolze Besitzerin von 111 Hosta, den sommergrünen Staudenpflanzen. Die begehrten Liebhaberstücke weisen alle Grüntöne auf, die man sich vorstellen kann. Die spannungsreichen Beete sind mit einzelnen Deko-Elementen zusätzlich aufgepeppt. Eine italienische Albizia ist neu im Gartenparadies.

Augenhöhe erleichtert die Pflege

Der Strauch verleiht seinem Bereich einen mediterranen Akzent. Neu ist auch der portugiesische Lorbeer, der als Sichtschutz in Spalierform umgesetzt ist. Er konkurriert nicht als weiterer Blickfang mit der Albizi, alles fügt sich wunderbar zusammen, wächst mit- und ineinander. Die Gartenbesitzer bestimmen selbst die Ordnung. „Wir versuchen alles auf Augenhöhe zu halten, das erleichtert die Pflege“, erklärt Vera Ewert. Kleine Höhepunkte sind die Bronzestatuen, die sich in die Beete schmiegen.

Offene Ewert-Gartentage jeweils von 11 - 18 Uhr, Körtlingstraße 14; Sonntag, 2. Juni - Rosenblüte und vieles mehr, Sonntag, 23. Juni - Sommer mit Staudenpracht, Sonntag, 14. Juli - Farben des Sommers, Sonntag, 8. September - Herbstliches Gräserrauschen. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro.

Die Grobheit der neuen Bank mit einer 13 Zentimeter dicken Eichensitzfläche wird durch die Rosen gemildert, welche die Bank umspielen. All die floralen Eindrücke hat jetzt ein Kamerateam des WDR eingefangen. Das war schon oft zu Gast im Grünbereich der Körtlingstraße 14. Man setzt auf das bewährte Wissen des Paares mit dem grünen Daumen. Das schätzt auch die Fachgruppe der Rosenfreunde Bielefeld und der bundesweiten Fachgruppe „Gräser“. Die haben sich für die Sommerzeit schon angemeldet und freuen sich auf das florale Erlebnis. Die eingenommenen Eintrittsgelder verwenden die Gartenkünstler für die Verschönerung von verwahrlosten städtischen Dattelner Beeten.

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