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Dicke, schwarze Rauchwolken spuckte dieser Fiat in die Luft. Früher war er als normaler Schlepper bei der Baumschule Wegmann in Horneburg im Einsatz.

Trecker-Treck

Duell der PS-Giganten

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DATTELN - 70 Teilnehmer waren beim 11. Trecker-Treck der Katholischen Landjugendbewegung in zwei Klassen am Start. Von alltäglichen bis hin zu „aufgemotzten" Maschinen, alten und neuen Modellen, waren die verschiedensten Schlepper mit dabei.

Die Dieselmotoren dröhnen, aus den Auspuffrohren steigt dicker, schwarzer Rauch in den blauen Himmel auf, sodass man meinen könnte, in der Schorfheide sei ein Feuer ausgebrochen. Es waren aber die Begleiterscheinungen beim 11. Trecker-Treck, zu der Katholische Landjugendbewegung (KLJB) am Sonntag eingeladen hatte.

„Wir haben diesmal rund 70 Teilnehmer in den Klassen Standard und Sport am Start“, erläutert Phillip Schürmann, einer der beiden Landjugend-Vorsitzenden. Während die Schlepper in der Standardklasse durchaus auch im Alltag genutzt werden, sind die in der Sportklasse richtiggehend „aufgemotzt“ und die Fahrer tragen Sturzhelme.

Gefühl am Gas

Die PS-Giganten mussten auf der hergerichteten Wiese der Familie Heinkolt Schwerstarbeit leisten. Immerhin galt es, den tonnenschweren Bremswagen, der sich auf der Piste mehr und mehr in den Boden bohrte, so weit wie möglich zu ziehen, um möglichst den ersehnten „Full Pull“ zu erreichen. Und das ist gar nicht einfach, die Fahrer brauchen Gefühl am Gas– und Kupplungspedal. Natürlich wird neben dem Tuning auch mit Tricks gearbeitet. Es wird Luft aus den Reifen gelassen, damit sie eine bessere Bodenhaftung bekommen.

Die zahlreichen Zuschauer, darunter auch viele Kinder, konnten fast nagelneue Trecker bestaunen, aber auch altgediente Schätzchen. Immer wieder musste die Wettkampfbahn bearbeitet und ordentlich befeuchtet werden. Dennoch staubte es ordentlich. Im Hintergrund stand die Feuerwehr mit der Löschkanone bereit, um bei Gefahr gleich eingreifen zu können. Es gab eine Hüpfburg für die Kleinen, und wer das Gelände aus der Luft betrachten wollte, konnte einen Hubsteiger nutzen. Selbstverständlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt, wobei die Landfrauen die gewohnt leckeren Kuchen anboten.

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