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Während die Familienpaten die Kinder betreuen, haben die Eltern Zeit für Erledigungen oder Behördengänge, die sonst im Alltag zu kurz kommen. (Symbolbild)

Unterstützung

Familienpaten: Engagement für Kinder und Eltern

Datteln - Der Sozialdienst katholischer Frauen sucht Interessierte für eine neue Schulungsreihe zum ehrenamtlichen Familienpaten.

Ein dringender Behördentermin liegt an. Ein wichtiger Arztbesuch steht bevor oder der Wocheneinkauf muss noch erledigt werden. Müttern und Vätern stehen da schon einmal die Schweißperlen auf der Stirn, wenn sie im turbulenten Familienalltag solche Erledigungen gemeinsam mit den Kindern bestreiten müssen. Besonders kniffelig wird es, wenn ein Elternteil alleinerziehend ist, oder die Familien nicht auf die Hilfe von Verwandten zurückgreifen können.

Genau bei diesem Punkt können die ehrenamtlichen Familienpaten des SkF Datteln helfen. Sie haben selbst Erfahrung mit Kindern, der Organisation des Haushalts und des Familienalltags und bieten konkrete Unterstützung an. Ein- bis zweimal wöchentlich nehmen sie sich dann Zeit für die Kinder einer Dattelner Familie und leisten so auch Hilfe für Erwachsenen. Während sie mit den Kindern den Spielplatz besuchen, malen, basteln oder Bücher vorlesen, haben die Eltern Zeit die Dinge zu erledigen, die sonst auf der Strecke bleiben.

„Mir ist es besonders wichtig, dass die Chemie stimmt zwischen einer Familie und ihrem ehrenamtlichen Paten“, sagt die Projektkoordinatorin Kirsten Esser von SkF. Denn eine Familienpatenschaft ist viel mehr, als nur Kinderbetreuung.

Projektkoordinatorin unterstützt die Ehrenamtlichen

Die Paten sind oft ein verlässlicher Ansprechpartner für alle Mitglieder einer Familie, denn sie haben ein offenes Ohr für die Kinder, aber auch für die Sorgen und Nöte des Vaters und der Mutter. Dieses verantwortungsvolle Ehrenamt müssen die Paten jedoch nicht allein bestreiten, sondern bekommen auch Unterstützung durch die Projektkoordinatorin Kirsten Esser. In einer Schulung werden die Ehrenamtlichen auf ihren Einsatz vorbereitet.

„Das erste Kennenlernen zwischen einer Familie und einem Paten begleite ich immer gerne. Danach können mir beide Parteien ganz ehrlich sagen, ob sie einander sympathisch sind und die Patenschaft beginnen kann“, berichtet Esser. Im weiteren Verlauf finden für die Ehrenamtlichen regelmäßige Austauschtreffen statt.

In vertraulicher Runde, die die Privatsphäre der Familien achtet, können sich die Paten über Fragen austauschen, Rat bei der Koordinatorin suchen oder sich Anregungen von den anderen Mitstreitern einholen. Die Nachfrage nach einer Patenschaft ist in Datteln sehr groß. „Noch in diesem Herbst plane ich eine neue Schulungsreihe. Drei Interessierte haben sich bereits gemeldet“, berichtet Esser. Doch es werden weitere Interessierte gesucht, um starten zu können.

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