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Am Donnerstag war der Winterdienst auch in den Wohnsiedlungen unterwegs. Das Foto zeigt einen Schneepflug im Hagemer Musiker-Viertel im Einsatz.

Winterdienst

„Salzstreuer“ im Dauereinsatz

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DATTELN - Der Winterdienst erhält von den Dattelner Bürgern für die Arbeiten beim aktuellen Winterwetter sowohl Lob, als auch Tadel.

Nicht nur für die Autofahrer ist das aktuelle Winterwetter eine Herausforderung. Das gilt auch für den städtischen Winterdienst. Die „Salzstreuer“ waren mit Ausnahme einer kurzen Schlafpause im Dauereinsatz. Der begann am Mittwochabend um 19 Uhr. Bis Mitternacht wurde geräumt und gestreut und am Donnerstag ab 4 Uhr ging es weiter – mit 20 Mann und zehn Fahrzeugen. Nach Angaben von Stadtsprecher Dirk Lehmanski wurden fünf Tonnen Salz und 2000 Liter Soleflüssigkeit gemischt auf die Straßen aufgebracht. Angesichts weiterer angekündigter Niederschläge bleibt die Truppe in Rufbereitschaft.

Für den städtischen Winterdienst gab es nach unserem Aufruf auf Facebook viel Lob aber auch Tadel. „Alexandra Nadja“ schreibt: „Hagemer Kirchweg ist soweit frei. Da hat der Winterdienst eine tolle Arbeit geleistet.“ „Claudia Eisner“: „Die Hauptstraßen sind frei, alles gut gemacht.“ Einen weiteren Aspekt nennt „Daniel Berloger“: „Ich finde die Hauptstraßen sind frei und das ist ausreichend. Die Siedlungen sollten nicht geräumt werden damit Kinder auch mal erleben, was Schnee ist und nicht nur aus Büchern und Fernsehen Schnee kennen.“

Das Räumen in Siedlungen bewerten weitere Nutzer allerdings anders: „Daniela Szyszka“: „Ich wohne schon elf Jahre in Datteln und habe bei uns in der Dümmersiedlung noch niemals einen Winterdienst gesehen. Bisher auch diesmal nicht. Bin gespannt.“ Und eine andere Userin meint: „Wir wohnen im Beisemkamp und an den großen Straßen wird nicht gestreut, aber in der Jahresabrechnung wird der Winterdienst bezahlt – eine absolute Frechheit.“

Zur Erläuterung: Die Straßen in Datteln sind in drei Winterdienst-Kategorien aufgeteilt: Die Stufen 1 und 2 werden wegen ihrer verkehrlichen Bedeutung als erstes gestreut. Das dauert erfahrungsgemäß bis in die Mittagsstunden. Ist danach noch Handlungsbedarf, geht es in die Siedlungen. Das war, so sagt zumindest Lehmanski, am Donnerstag der Fall.

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