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Wieder einmal in seiner alten Heimat: Pater Theo Mönnich feierte in Datteln sein 60-jähriges Priesterjubiläum. Heute fliegt er zurück nach Japan.

60 Jahre nach der Priesterweihe

Besuch aus Japan: Theo Mönnich feiert in seiner alten Heimat Datteln Jubiläum

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Vor 60 Jahren empfing der gebürtige Dattelner Theo Mönnich seine Priesterweihe. Heute lebt und arbeitet er in Japan. Für das Jubiläum reiste er in seine alte Heimat.

Als Sohn einer Klosterner Bauernfamilie wurde Theo Mönnich am 6. November 1934 im St.-Vincenz-Krankenhaus. Im Zweiten Weltkrieg kam er im Zuge der Kinderland-Verschickung nach Schöffau in Oberbayern und fand dort eine zweite Heimat. Nach seinem Abitur stand für ihn fest: "Ich wollte Priester werden." Während seines Theologie- und Philosophie-Studiums kam dann der Wunsch auf, als Ordenspriester nach Japan zu gehen. Und als sein Orden eine Missionsstation dort errichtete, ging sein Wunsch auch in Erfüllung. 

Datteln: Christentum in Japan hoch angesehen

Der Umzug bedeutete für Mönnich aber auch, noch eine Menge dazu zu lernen: "Ich muste natürlich erst die Sprache büffeln, die von der Grammatik her gar nicht so schwer ist. Aber viele Worte werden in Schriftzeichen ausgedrückt. Und das zu verstehen, ist gar nicht so einfach." Unterschiedliche Religionen seien derweil in Japan kein großes Hindernis. Sympathie und Harmonie stünden an erster Stelle. Zu Weihnachten oder zu Hochzeiten würden die vom Buddhismus geprägten Japaner auch christliche Kirchen besuchen.

Nach Datteln kommt Pater Theo Mönnich wenn möglich einmal im Jahr. Dann wohnt er bei seinem Bruder, um von dort aus Tagestouren und andere Aktivitäten zu unternehmen. Jetzt geht es aber ersteinmal wieder Richtung Fernost.

Die St.-Amandus-Gemeinde in Datteln hat seit Anfang Oktober einen neuen Pfarrer.

Nicht nur ehemalige Dattelner, sondern auch Gäste aus vielen verschiedenen Ländern kommen zu Besuch in die Kanalstadt.

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