+
Polizei vor dem Dortmunder Hauptbahnhof (Symbolbild)

Drogenfunde in Dortmund

Dattelner (32) mit großem Missgeschick vor Techno-Party - Polizei ist zufällig Zeuge

  • schließen

Viele Techno-Fans machten sich auf dem Weg zu einer Party in Dortmund. Einem Dattelner passiert dabei eine ganz große Dummheit - die Polizei beobachtet ihn dabei.

  • Viele Fans der Techno-Szene reisten 15. Februar nach Dortmund, um eine Veranstaltung zu besuchen.
  • Die Polizei war in Alarmbereitschaft und stellte neben Marihuana, Ecstasy und Amphetamine auch Kokain im Dortmunder Hauptbahnhof sicher.
  • Ein 32-jähriger Dattelner machte es mit einem großen Missgeschick besonders einfach für die Polizei.

Einige Tatverdächtige sorgten in der Nacht zwischen dem 15. und 16. Februar selber dafür, dass sie am Dortmunder Hauptbahnhof von der Polizei kontrolliert wurden. Sie zogen die Beamten mit besonders auffälligem Verhalten an.

Datteln: Drogen fallen der Polizei-Streife quasi vor die Füße

Leichtes Spiel hatte die Polizei bei einem 32-jährigen Mann aus Datteln: Gerade als eine Streife der Polizei an dem Dattelner vorbeikam, fielen dem 32-Jährigen, der auf dem Weg zur Westfalenhalle war, mehrere Päckchen Kokain auf den Boden. Die Drogen wurden sichergestellt, ein Strafverfahren wegen unerlaubten Drogenbesitzes wurde gegen den 32-jährigen Dattelner eingeleitet.

Nicht ganz so auffällig war ein 34-jähriger Mann aus Herne. Der rauchte im Personentunnel im Bahnhof aber unerlaubt eine Zigarette und wurde daraufhin durch Einsatzkräfte überprüft. Dabei wurden Amphetamine sichergestellt. Auch gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Dortmund: Joint macht die Polizei auf 21-jährigen Mann aufmerksam

Auch ein 21-jähriger Mann aus Trittau (Schleswig-Holstein) gab sich nur wenig Mühe, seine Straftat zu verbergen: Er rauchte am Eingang des Hauptbahnhofes einen Joint und wurde von der Polizei deswegen genauer überprüft. Weil dabei Amphetamine in seiner Tasche sichergestellt wurden, leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen unbefugten Betäubungsmittelbesitzes gegen ihn ein.

Auch am frühen Morgen tummelten sich noch einige Techno-Liebhaber am Dortmunder Hauptbahnhof: Mehrere Personen machten es sich gegen 6 Uhr auf einer Treppe zu den Bahnsteigen "gemütlich" und versperrten dadurch einigen Reisenden den Weg. Bei der Kontrolle einer 21-jährigen Dortmunderin wurde Marihuana sichergestellt und ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

Dortmund: Techno-Bilanz: 20 Drogen-Verstöße in 12 Stunden

Von Samstagabend bis Sonntagmorgen stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei innerhalb von nur 12 Stunden insgesamt zwanzig Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz im Dortmunder Hauptbahnhof fest. Dabei waren alle Tatverdächtigen auf der An- oder Abreise der Techno-Veranstaltung in der Westfalenhalle.

Auf frischer Tat ertappten Zivilpolizisten einen Drogendealer aus Recklinghausen in Herne - er wollte einem Dattelner Drogen verkaufen.

Jahrelang hatte ein Dattelner Drogen aus seiner Gartenlaube verkauft - dann wurden plötzlich die Nachbarn auf ihn aufmerksam.

Im Jahr 2019 hatten die Richter mit einigen kuriosen Fällen aus Datteln zu tun.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Mundschutz gegen Coronavirus selber nähen - Stadt Essen veröffentlicht eine Anleitung
Mundschutz gegen Coronavirus selber nähen - Stadt Essen veröffentlicht eine Anleitung
Planierraupen fräsen eine Schneise durch die Felder - das passiert an der Verbandsstraße    
Planierraupen fräsen eine Schneise durch die Felder - das passiert an der Verbandsstraße    
Von Corona-Krise überrascht: Zirkus Alessio strandet auf Sportplatz
Von Corona-Krise überrascht: Zirkus Alessio strandet auf Sportplatz
Covid-19, Coronavirus, Infizierte und Todesfälle: Was die Zahlen aussagen - und was nicht
Covid-19, Coronavirus, Infizierte und Todesfälle: Was die Zahlen aussagen - und was nicht
Lange Staus an der Umladestelle - worauf sich die Bürger einstellen müssen
Lange Staus an der Umladestelle - worauf sich die Bürger einstellen müssen

Kommentare