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Diese Schlaglöcher am Schemm wurden provisorische gefüllt. Mehr soll sich erst einmal nicht tun.

Schemm

Große Pläne für den Schemm - doch noch fehlt das Geld

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  • Sarah Kuhlmann
    Sarah Kuhlmann
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Der Schemm ist als Parkplatz sehr gefragt, doch der derzeitige Zustand der Asphaltfläche ist alles andere als gut. Deshalb soll der Schemm umgebaut werden - und gleichzeitig ein Ort mit Aufenthaltsqualität werden. 

  • Der Schemm-Parkplatz ist im schlechten Zustand und soll umgebaut werden. 
  • Die Stadt hat große Pläne: Es sollen mehr Grünflächen her und sogar Wasser soll vom Schemm aus durch die halbe Innenstadt fließen.
  • Für den Umbau als "reinen" Parkplatz bekommt die Stadt Datteln keine Fördermittel von der Bezirksregierung. 

Rund 165 Stellplätze gibt es derzeit auf dem Schemm-Parkplatz, dessen Zustand immer schlechter wird. Doch damit wird bald Schluss sein. Denn die Pläne der Stadt Datteln beinhalten mehr Attraktivität, dafür aber weniger Parkmöglichkeiten. 

Zukunft des Schemms: Das sind die Pläne der Stadt Datteln

Ende des Jahres 2019 wurde der Schemm mit einer provisorischen Auffüllung etwas ausgebessert. Doch für einen Umbau des Schemms als "reinen" Parkplatz fehlt der Stadt das Geld, denn Fördergelder gibt es von der Bezirksregierung nicht. Deshalb will Bürgermeister André Dora nun "das Erforderliche mit dem Nützlichen verbinden" und am Schemm für mehr Attraktivität sorgen.

Geplant seien neben einigen Grünflächen auch, Wasser an die Oberfläche zu bringen. Um einem zu hohen Grundwasserspiegel entgegenzuwirken, soll das Wasser aus der Stadt über Schemm, Hohe Straße und Tigg in den Mühlenbach geleitet werden. Dafür seien Tiefbauarbeiten notwendig. Am Schemm soll es dazu hochgepumpt werden und über ein natürliches Gefälle ablaufen. Im Sommer dient das Wasser zudem als Abkühlung. Das Wasser an die Oberfläche zu bringen, sei zudem günstiger, so Dora.

Schemm in Datteln: Gespräche mit angrenzenden Eigentümern laufen

Geplant sind außerdem, die angrenzenden Fassaden zu verschönern, die Gespräche zu den Eigentümern laufen bereits. Vorstellen könnten diese sich, Wohnbaumaßnahmen in Richtung des Schemms auszurichten. Auch Grundstückseigentümer an der Hohen Straße ziehen solche Maßnahmen in Erwägung. Der Nachteil: Die Bebauungen kosten Stellplätze. Die Anzahl würde auf etwa 100 sinken. Deshalb wird überlegt, das Parkdeck auf der Stadtgalerie in Zukunft attraktiver zu machen. 

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