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Die Polizei sucht Hinweise.

Polizei sucht Hinweise

Ekel-Fund am Kanal in Datteln: Spaziergänger entdecken eine Plastiktüte - der Inhalt schockiert

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Ein weißer Plastiksack erregte die Aufmerksamkeit von gleich mehreren Dattelner Spaziergängern am Dortmund-Ems-Kanal. Der Inhalt schockierte alle Beteiligten.

Die Spaziergänger zogen nach dem Fund des ungewöhnlichen, weißen Plastiksackes die Feuerwehr Datteln sowie die Wasserschutzpolizei Duisburg hinzu. Und als die Einsatzkräfte die Tüte öffneten, offenbarte sich das ganze Ausmaß des Ekel-Fundes. Zum Vorschein kam ein gehäuteter Tierkadaver - die Wasserschutzpolizei geht nach aktuellen Erkenntnissen davon aus, dass es sich um einen Hund handele. 

Datteln: Keine Rückschlüsse auf die Tat oder den Halter

Zurzeit sei noch nicht festzustellen, ob das Tier im lebenden oder toten Zustand gehäutet wurde. Auch Informationen darüber, wer die Plastiktüte mit dem Tierkadaver am Kanal im Bereich zwischen Löringhof-Brücke und der Brücke an der Waltroper Straße abgestellt haben könnte, hat die Polizei derzeit nicht. "Das Tier hatte keinen Chip oder eine Marke an sich, sodass zurzeit keine Rückschlüsse auf den Halter gezogen werden können", sagt Stefan Hausch, Sprecher der Wasserschutzpolizei in Duisburg. 

Datteln: Polizei prüft Anzeige auf Verstoß gegen Tierschutz

Die Polizei prüfe zurzeit, ob eine Anzeige auf Verstoß gegen den Tierschutz gestellt wird. Aufbewahrt wird der Kadaver für die Dauer der Ermittlungen indes nicht. "Der Kadaver kann Krankheiten enthalten", sagt Hausch. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes wird das gehäutete Tier daher höchstwahrscheinlich verbrannt. Zuvor werden Foto-Aufnahmen zur Dokumentation angefertigt. 

Die Polizei ist nun auf der Suche nach Zeugen, die am Wochenende, 9. und 10. November etwas Verdächtiges im Bereich des Dortmund-Ems-Kanals auf Höhe der Heibeckstraße gesehen haben. Hinweise nimmt das Kriminalitätskommissariat der Wasserschutzpolizei in Duisburg unter 0203/2800 entgegen.

In Marl wurden Tierkadaver illegal entsorgt. Die Kosten dafür musste der Steuerzahler tragen.

In Waltrop wurden tierische Abfälle am Wegesrand entsorgt.

Die Feuerwehr zog im Januar ein totes Pferd aus der Lippe - der Kadaver schwamm schon länger im Fluss.

Ein glücklicheres Schicksal hatte das Reh, das die Waltroper Wehr im November auffand

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