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Kommunen und Vereine sind wegen des drohenden Verbots von Gummi-Granulat auf Kunstrasenplätzen in heller Aufregung. Datteln hat die Probleme nicht.

Sportpark Mitte

Mikroplastikverbot auf Kunstrasenplätzen: Warum Datteln dem gelassen entgegen sieht

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Kommunen und Sportvereine sind in heller Aufregung. Denn es droht ein EU-Verbot für Gummi-Granulat auf Kunstenrasenplätzen. Die Stadt Datteln kann bei dem Thema gelassen bleiben.

Die Aufregung ist verständlich. Sollte es zu dem angekündigten Verbot 2022 kommen, ist die Beseitigung des Gummi-Granulats mit Kosten in fünfstelliger Höhe verbunden, und das pro Platzanlage. Die EU will so das Mikroplastik verbannen. Aber Datteln hat bei der Auswahl ihres Kunstrasenbelages zukunftsorientiert gehandelt. Und das erspart jetzt eben diese hohe Zusatzkosten.

Gute Gründe für Quarzsand

Denn schon beim Bau des Kunstrasenplatzes im Sportpark Süd setzte Datteln nicht auf Gummi-Granulat als Füllmaterial, sondern auf Quarzsand. Das hatte gute Gründe. Quarzsand hat den Vorteil, dass der Platz bei bestimmten Sportarten wie zum Beispiel Feldhockey besser bespielbar ist. Auch die Verfärbung von Spielgeräten ist geringer als bei Granulat. Zudem hatte es nach Angaben der Stadtverwaltung damals schon den Verdacht gegeben, dass das Granulat möglicherweise krebserrregend ist. Und Quarzsand ist kaum teurer als das Mikroplastik-Granulat. 

Und das gleiche Material kommt auch bei dem Kunstrasenplatz des Sportparks Mitte zum Einsatz, der gerade an der Wiesenstraße gebaut wird. Es ist also alles in Butter in Sachen Kunstrasen in Datteln.

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