Die Ehrenamtlichen (v.li.) Andreas Eiringhaus, Frank Stolz, Klaus Göde, Petra Diefenthal, Aileen Claus, Elke Urban und Frank Nawrath versorgen die Tafelkunden mit fertig gepackten Taschen voller Lebensmittel.
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Die Ehrenamtlichen (v.li.) Andreas Eiringhaus, Frank Stolz, Klaus Göde, Petra Diefenthal, Aileen Claus, Elke Urban und Frank Nawrath versorgen die Tafelkunden mit fertig gepackten Taschen voller Lebensmittel.

Viele Risikopatienten

Dattelner Tafel kämpft mit fehlenden Ehrenamtlichen - Neukunden-Ansturm durch Corona-Krise? 

  • Sarah Kuhlmann
    vonSarah Kuhlmann
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Die Dattelner Tafel hatte Glück im Unglück - sie hatte durchgehend für ihre Kunden geöffnet. Doch einfach war das nicht.

  • 70 Prozent der Ehrenamtlichen sind Risikopatienten oder über 65 Jahre alt und fielen demnach lange Zeit aus.
  • Durch Umstrukturierungen und dem vielen Platz war es möglich, dass einige Ehrenamtliche wieder zurück kommen konnten.
  • Die Tafel hat nicht mehr Kunden als vor Corona und das, obwohl viel mehr Menschen Kunden sein dürften.

Nach und nach kehren die Ehrenamtlichen zurück zur Dattelner Tafel. Wegen Corona blieben viele die letzten Monate zu Hause, um sich nicht in Gefahr zu begeben.

Tafel in Datteln: Kunden und Mitarbeitern fehlt das persönliche Gespräch

70 Prozent der ehrenamtlichen Mitarbeiter fielen in den letzten Monaten wegen Corona aus. In anderen Städten mussten die Einrichtungen sogar schließen. Jetzt kommen sie aber langsam wieder zurück. Möglich gemacht wurde das durch eine Umstrukturierung – die Ehrenamtlichen können dadurch ohne Kundenkontakt und mit ausreichend Abstand zu den anderen Mitarbeitern ihren Dienst verrichten. Den Kunden und auch vielen Mitarbeitern fehlt im Moment vor allem das persönliche Gespräch.

Tafel in Datteln: Nicht mehr Kunden trotz Corona

Was Ursula Kuchta von der Tafel in Datteln verwundert ist, dass nicht mehr Menschen als sonst die Hilfe der Tafel in Anspruch nehmen. Denn auch Menschen, die durch die Krise ihren Job verloren haben oder in Kurzarbeit gelandet sind, haben die Möglichkeit, die Unterstützung der Tafel in Anspruch zu nehmen. Kapazitäten seien auf jeden Fall da, so Kuchta. 

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