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Bei der Berufswahl halten viele Jugendliche an Traditionen fest. So möchten viele Jungen immer noch gern eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker machen.

Studie an Schulen

Traditionell oder doch modern? In diesen Berufen sehen sich Schüler mit 30 Jahren

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Laut einer "Pisa"-Studien-Sonderauswertung haben sich die Berufswünsche von 15-Jährigen in den letzten Jahren kaum verändert - und das trotz Digitalisierung. Wie sieht es in Datteln aus? 

  • 15-Jährige sehen sich laut Studie immer noch nur in klassischen Berufen wie Lehrer, Anwalt oder Arzt. 
  • Durch die Jobbörse in Datteln wurde Schülern vor allem der traditionelle Handwerksberuf näher gebracht. 
  • Jugendliche vom Comenius-Gymnasium gehen mit der Zeit, vor allem aber nach ihrem persönlichen Interesse. 

Das Ergebnis einer "Pisa"-Studien-Sonderauswertung, das durch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vorgestellt wurde, hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Denn laut dieser Studie haben sich die Berufswünsche von 15-jährigen Schülern in den letzten 20 Jahren kaum verändert und das, obwohl viele neue Berufe dazu gekommen sind. In Datteln haben die Schüler ganz unterschiedliche Pläne für ihre Zukunft. 

Jobmesse in Datteln konzentriert sich auf Handwerksberufe

Zum ersten Mal fand 2019 die Jobbörse "F1rst Job - First Contact" an der Realschule in Datteln statt. Dabei wurde der Fokus vor allem auf handwerkliche Berufe gelegt, da es genau dort an Nachwuchskräften fehlt

Die Schüler vom Comenius-Gymnasium interessieren sich für ganz unterschiedliche Berufe. Tycho Dodek will mit 30 Jahren Lehrer sein, ein eher traditioneller Beruf, jedoch habe das einen guten Grund: Er interessiert sich für Mathe und hilft seinen Schülern gern bei Fragen. Gerade Lehrer fehlen in Deutschland viele: Laut Deutschem Lehrerverband fehlten im letzten Jahr immerhin fast 40.000 Pädagogen in Deutschland.

Schüler aus Datteln gehen auch mit der Zeit

Kai Neumann orientiert sich ganz an seinem persönlichen Interesse und will mit 30 Jahren als Software-Entwickler oder Elektro-Ingenieur arbeiten, nachdem er ein Fachabitur in dieser Richtung absolviert hat. Lorina Wember kann sich noch nicht für einen Beruf entscheiden, sie hat Spaß an Sprachen und könnte sich vorstellen, später als Auslandskorrespondentin zu arbeiten. Vielleicht möchte sie sogar ins Ausland ziehen. Gleichzeitig gefällt ihr aber auch die Arbeit als Anwältin ganz gut. 

Mit der Zeit geht vor allem Schülerin Lara Piegsa, die sich für Medien interessiert. Sie könnte sich vorstellen, in 15 Jahren das Anmoderieren beim Fernsehen oder im Radio zu übernehmen. Als Alternative würde sie als Regisseurin arbeiten und Filme machen - ein Job, der gerade in der Zeit von Streaming-Diensten immer wichtiger wird. 

Streetworker statt Jugendzentren.

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