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Die SPD will den Bedarfen junger Menschen gerecht werden.

Dattelner SPD

Streetworker statt Jugendzentren: So will die SPD in Zukunft die Jugendlichen erreichen

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  • Sebastian Balint
    Sebastian Balint
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Warum halten sich Jugendliche nicht mehr in Jugendzentren auf? Die Frage stellt sich auch die Dattelner SPD - und will nun ein Zusatzangebot finden. 

  • Die Dattelner SPD will sich für mobile Jugendarbeit einsetzen und denkt dabei an professionelle Streetworker.
  • Heute nehmen nur noch 10 bis 15 Jugendliche das Angebot von Jugendzentren war. Sie treffen sich lieber an anderen Orten.
  • Hakki Sancaktaroglu stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD, hat selbst viele Erfahrungen in Jugendzentren sammeln können, die Jugendliche heute so nicht mehr machen. 

Jugendliche erreichen - das ist eines der Ziele und Pläne der Dattelner SPD. Denn nur noch wenig Jugendliche halten sich mittlerweile in Jugendzentren auf. Eine weitere Möglichkeit muss her. 

Jugendarbeit in Datteln: Hakki Sancaktaroglu kennt Wichtigkeit von Zentren

In der Jugend von Hakki Sancaktaroglu, dem stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD, suchten noch etwa 150 Jugendliche Zentren auf. Er hat dort viele wichtige Erfahrungen sammeln können. Heute sind es meist lediglich 10 bis 15 Jugendliche, die sich dort noch aufhalten. "Die Jugendzentren haben es mir ermöglicht, die ganze Bandbreite der Jugendkultur kennenzulernen. Wir haben gelernt, mit Ablehnung und Anfeindungen umzugehen und unsere Probleme miteinander zu lösen."

Hakki Sancaktaroglu, stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD

 

Jugendarbeit in Datteln: So sehen die Pläne der SPD aus

"Wo treffen sich die Jugendlichen von heute und wie sehen die Bedarfe aus, die wir aktuell offensichtlich nicht bedienen?", fragt sich Sancaktaroglu. Denn auch heute noch sei es äußerst wichtig, dass junge Menschen lernen, miteinander klar zu kommen. Die mobile Jugendarbeit stelle aus seiner Sicht ein gutes Werkzeug dar, um jungen Menschen auf der einen Seite die geforderten Freiräume zu geben, sie aber nicht gänzlich auf sich selbst gestellt zu lassen.

Ein professioneller Streetworker könnte in einem Fahrzeug Orte abfahren, an denen sich Jugendliche aufhalten, um dort mit ihnen ins Gespräch zu kommen oder auch bei Sorgen und Nöten zu helfen, wichtige Fragen zu beantworten oder bei Bedarf Kontakt zur Drogenhilfe oder dem Jugendamt herzustellen.

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