In der Dattelner CDU ist ein Streit um ein Faltblatt der Ahsener Christdemokraten entbrannt.
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In der Dattelner CDU ist ein Streit um ein Faltblatt der Ahsener Christdemokraten entbrannt.

Streit unter Christdemokraten

Dattelner CDU-Fraktion stellt sich gegen den Ahsener Ortsverband

  • Fabian Hollenhorst
    vonFabian Hollenhorst
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Das Dorf Ahsen steht weiter im Fokus der Lokalpolitik. Die Rats-Union kritisiert den Ahsener Alleingang – man will einen anderen Weg gehen.

Nach dem Flugblatt des CDU-Ortsverbandes in Ahsen, das den Flüchtlingen Missachtung der auferlegten Quarantäne unterstellte, den deutlichen Worten von Bürgermeister André Dora dazu, dass dies eine Lüge sei und einer Mitteilung der Ahsener CDU-Vorsitzenden Elisabeth Tesmer-Bylebyl, die Dora und der Verwaltung die Hand zum Frieden reichen will, meldet sich jetzt auch die CDU-Fraktion im Dattelner Stadtrat zu Wort. Und ihr Vorsitzender Patrick-Benjamin Bök findet deutliche Worte, die sich vom eigenen Ortsverband distanzieren und Kritik üben.

Der größte Kritikpunkt der CDU-Fraktion wird schnell deutlich: „Die Vorwürfe, die gegenüber der Verwaltung im Hinblick auf den Betrieb der Notunterkunft für Geflüchtete in dem Flugblatt erhoben wurden, erfolgten wider besseren Wissens“, erklärt Bök. Denn Antworten der Verwaltung lagen seiner Fraktion bereits vor. Und diese hätten aus seiner Sicht als Basis für einen klärenden Dialog dienen müssen.

Datteln: Alleingang von Tesmer-Bylebyl wird scharf kritisiert

Auch den Alleingang von Elisabeth Tesmer-Bylebyl – übrigens selber Mitglied der CDU-Fraktion im Rat – wird in dem offiziellen Schreiben scharf kritisiert. „Wir bedauern es zutiefst, dass die Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Datteln-Ahsen mögliche Probleme der Notunterkunft in den Kontext der Parkproblematik in Ahsen gerückt hat. Weder der geschaffene Kontext, noch die gewählten Worte würden dem neuen Weg der CDU im Rat entsprechen, heißt es.

Mit den Erklärungen, die der Ortsverband Ahsen in einer Pressemitteilung abgegeben hatte, zeigte sich Bök ebenfalls nicht zufrieden: „Das war uns nicht genug. Man kann und darf als Politiker auch sagen, dass man einen Fehler gemacht hat und sich entschuldigen.“

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Printausgabe der Dattelner Morgenpost vom 13. Februar und in unserem ePaper.

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