Hans-Peter Müller gilt als Befürworter einer großen Koalition im Kreistag.
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Hans-Peter Müller gilt als Befürworter einer großen Koalition im Kreistag.

Rot-Grün im Kreis vor dem Aus?

Dattelner Politiker tritt bei Koalitionsverhandlungen auf die Bremse

  • Sebastian Balint
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Die Gespräche zwischen der SPD und den Grünen zur Bildung einer Koalition im Kreistag in Recklinghausen stocken. Ein Treffen vor Weihnachten hatte die SPD abgesagt.

Der Vorstand der SPD-Kreistagsfraktion hatte zuvor angekündigt hatte, er werde den Gesprächen fernbleiben. Diesen Entschluss hatte Dattelns SPD-Mann Hans-Peter Müller als Fraktionsvorsitzender mit seinen Stellvertretern Elvira Aulich (Recklinghausen) und Jens Bennarend (Gladbeck) gefasst.

In einem Brief an den Kreisvorstand mit dem Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe an der Spitze und die SPD-Mitglieder in der Kreistagsfraktion schrieb Müller: „Wir sollten als Partei und Fraktion auch begreifen, dass man uns strategische Gespräche zurzeit sehr übel nehmen wird. In der Krise sollten alle versuchen zusammenzuhalten, das Beste gemeinsam vorantreiben und sich für die anstehenden Pandemie-Herausforderungen breit aufzustellen.“

Datteln: Treffen mit den Grünen im Januar soll stattfinden

Es gebe zwischen der Partei und der Kreistagsfraktion keine unterschiedlichen Auffassungen mit Blick auf Koalitionsbildungen, versichert Schwabe. Ein Treffen mit den Grünen im Januar werde wie geplant stattfinden. Zwischenstände werde er aber nicht kommunizieren. Mit seiner Verschwiegenheit hat es der 50-Jährige aus Castrop-Rauxel offenbar nicht immer so genau genommen.

In dem Schreiben, das unserer Redaktion vorliegt, wirft Hans-Peter Müller aus Datteln ihm vor, er habe sich nicht an Absprachen gehalten. Denn ursprünglich sei vereinbart worden, dass der Fraktionsvorstand die Kreistags-Abgeordneten über den Fortgang der Gespräche informieren würde. In dem Brief heißt es aber: „Zwischendurch meinte jedoch Frank Schwabe, einen aktuellen Stand per Rundmail zu geben. Vielen Dank dafür, auch wenn der Druck, der hier aufgebaut wird, nicht der beste Umgang miteinander ist. Besagten Flurfunk, mit dem Frank seinen Brief begründete, gab es allerdings dann erst nach der Mail des Parteivorsitzenden.“

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