Marcel Oberhag hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Jetzt wurde er als bester Auszubildender geehrt.
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Marcel Oberhag hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Jetzt wurde er als bester Auszubildender geehrt.

Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 

Dattelner Azubi hat den Dreh raus - Er ist der beste Schrauber im Bezirk

  • Sebastian Balint
    vonSebastian Balint
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Bereits mit 16 Jahren machte Marcel Oberhag seinen ersten Motorrad-Führerschein. Nach dem Abi und einigen Semestern Maschinenbau beschloss er, sein Hobby zum Beruf zu machen.

„Die Liebe zum Motorrad wurde mir von der Familie vererbt“, sagt der Dattelner Marcel Oberhag. Dem Reiz des Motorradfahrens habe er sich einfach nicht entziehen können, sagt Marcel, dessen Eltern ebenfalls gern Motorrad fahren. Gemeinsam hätte er mit den Eltern unzählige Male an Fahrtrainings teilgenommen.

Rennstrecken haben sie auch an so manch einem Wochenende befahren, erzählt der Dattelner. Schon damals gehörte das gemeinsame „Schrauben“ an den Maschinen dazu. Das kam ihm während seiner Ausbildung zugute. „Allerdings“, räumt Marcel ein, „musste ich auch schnell feststellen, dass die Technik in so einem Motorrad viel umfangreicher ist, als ich dachte.“

Datteln: Einer von 51 Siegern im Wettbewerb

Einem Zufall ist es zu verdanken, dass der Dattelner die Ausbildung bei seinem jetzigen Arbeitgeber MGM-Technik in Castrop-Rauxel absolvierte. „Meine Eltern sind hier langjährige Kunden“, erklärt Marcel auf Nachfrage. „Als klar wurde, dass ich das Maschinenbau-Studium nicht abschließen würde, haben wir gemeinsam überlegt, was ich stattdessen machen könnte.“

Jetzt wurde Marcel Oberhag aus Datteln als Sieger für seine herausragenden Ergebnisse beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks im Bereich der Handwerkskammer Münster als bester Auszubildender im Bereich Zweiradmechatroniker ausgezeichnet. 2000 Auszubildende nahmen in diesem Jahr teil. 51 von ihnen wurden für ihre Leistungen ausgezeichnet.

Datteln: Azubi will später Meister werden

Damit hat sich Marcel für den Landeswettbewerb qualifiziert. „Sollte ich den gewinnen, geht es weiter mit dem Bundeswettbewerb“, sagt der Dattelner. Gewinnt er den, winkt ihm ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro. Damit soll ein Teil der Kosten für die Meisterschule bezahlt werden. Und der schlägt immerhin mit Kosten von circa 10.000 Euro zu Buche.

Weitere Details zum Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks oder die Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie lesen Sie in der Printausgabe der Dattelner Morgenpost oder in unserem ePaper.

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