Rund 8 000 Kubikmeter Erde und Schotter müssen auf das Areal gekarrt, eingearbeitet und befestigt werden – auf einer Fläche von rund 6 000 Quadratmetern.
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Rund 8 000 Kubikmeter Erde und Schotter müssen auf das Areal gekarrt, eingearbeitet und befestigt werden – auf einer Fläche von rund 6 000 Quadratmetern.

Ehemaliges Speeck-Gelände

Netto im Juni bezugsfertig

  • Uwe Wallkötter
    vonUwe Wallkötter
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DATTELN - Dreieinhalb Jahre ist es her, als die Reismann & Milte Immobilien GmbH mit den Planungen für einen neuen Netto-Markt auf der Fläche des alten Speeck-Bauhofes am Ostring begann. Jetzt ist Land in Sicht. Mitte Juni soll der 800-Quadratmeter-Discounter bezugsfertig sein. Das erklärte Investor Christian Reismann auf Anfrage unserer Redaktion.

Damit der Zeitplan zu halten ist, wühlen sich seit Tagen Bagger und anderes Gerät durch das Brachgelände. „Wir müssen das Gelände-Niveau an die Höhe des Ostrings anpassen“, erklärt Christian Reismann im Gespräch.

Kein einfaches Unterfangen, denn die Speeck-Fläche liegt deutlich tiefer als die B 235. Folge: Rund 8 000 Kubikmeter Erde und Schotter müssen auf das Areal gekarrt, eingearbeitet und befestigt werden – auf einer Fläche von rund 6 000 Quadratmetern, die der Discounter für das Ladenlokal, Nebenräume und rund 100 Parkplätze benötigt.

Neben der Netto-Fläche stehen in dem neuen Gewerbegebiet noch 7 000 Quadratmeter für weitere Ansiedlungen zur Verfügung. Wer neben Netto noch an den Ostring kommt, stehe noch nicht fest, so Reismann. Priorität habe jetzt zunächst die zügige Ansiedlung des Discounters.

Denn es hat wegen langer, politischer Debatten im vergangenen Jahr hinsichtlich der Erschließung des Geländes über einen Kreisverkehr lange Verzögerungen gegeben (wir berichteten).

Der als Alternative angedachte Kreisverkehr ist jetzt allerdings erst einmal vom Tisch. Stattdessen wird das Gewerbegebiet über eine noch zu bauende Ampelkreuzung zwischen der Aral-Dinklage-Kreuzung und der Fußgängerampel an der Elisabethstraße (Ostringstadion) erschlossen. Dort sind dann sowohl die Ein- als auch die Ausfahrt in beiden Fahrtrichtungen möglich.

Die derzeitige Mittelinsel am Ostring auf der B 235 wird deshalb im Kreuzungsbereich auch noch beseitigt.

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