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Die „Angelfreunde Kanalstadt“, vertreten durch Michael Willemsen (v.l.), Engelbert Zöchling und Hans Jürgen Krämer erhielten den ersten Preis. Innogy-Regionalleiterin Maria Allnoch und Bürgermeister André Dora gratulierten.

Ehrung von Preisträgern

Auszeichnung für Klimaschützer

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DATTELN - Die Stadt und das Energieunternehmen innogy hat den Preis jetzt vergeben. Die drei Preisträger freuten sich über insgesamt 2500 Euro Preisgeld und viele lobende Worte.

Jedes Jahr haben die Dattelner Bürger die Chance, sich für den Klimaschutzpreis zu bewerben. Den Preis hat die Stadt mit dem Energieunternehmen innogy (vormals RWE) vor Jahren ins Leben gerufen. Gefragt sind Maßnahmen, die den Umwelt- und Klimaschutz in der Kanalstadt voranbringen. Preisgelder im Gesamtwert von 2500 Euro sind die Belohnung.

Der Jury fiel die Entscheidung in diesem Jahr nicht leicht. Die stellvertretenden Bürgermeister Heinz-Norbert Benterbusch und Thomas Benterbusch entschieden sich mit innogy-Regionalleiterin Maria Allnoch und Stadtverwaltungsmitarbeiterin Sabine Hübner für drei Projekte, die für bürgerliches Engagement und umweltorientiertes Handeln stehen.

Zur Preisverleihung eingeladen sind: die „Angelfreunde Kanalstadt“, die Schul-Imkerei der Realschule und drei Schüler des Comenius-Gymnasiums. Gespannt sitzen die Preisträger im Dorfschultenhof. Noch wissen sie nicht, welchen Platz sie belegen. Erst gibt es lobende Worte von Bürgermeister André Dora und Maria Allnoch. Die beiden heben das Alter der Bewerber in den Vordergrund. Wichtig sei es, dass junge Menschen sich mit dem Klimaschutz beschäftigen. Aber auch die ältere Generation dürfe die Verantwortung nicht aus den Händen geben. Und diese gewinnt den ersten Preis beim diesjährigen Wettbewerb: die „Angelfreunde Kanalstadt“.

Stellvertretend für das Team rund um die 1600 Quadratmeter große Teichanlage „Ehrenmalteich“ sind Michael Willemsen, Engelbert Zöchling und Hans Jürgen Krämer erschienen. Sie erhalten 1250 Euro und den Auftrag, weiter aktiv zu bleiben. Zöchling erzählt von den jahrelangen Schwierigkeiten, den Teich wieder auf „Vordermann“ zu bringen. Das bedeute viele Stunden Arbeit, bedingt durch die Säuberung von Unrat, Schlamm und den regelmäßigen Schilfschnitt.

Den zweiten Preis erhält die Schul-Imkerei der Realschule. 750 Euro Preisgeld darf sie mitnehmen. 14 Schüler aus allen Jahrgangsstufen beschäftigen sich in der AG unter der Leitung von Lehrerin Martina Kaufmann mit diesem wichtigen Thema aus der Natur. Fynn Wronna, Nadine Beinke, Justin Pienemann, Dominik Gottas, Dave Spänich, Finn Stenzel, Nils Smolinski, Jan Tschisnar, Florian Smolinski, Thommy Lee Vogtländer, Jason Menger und Fabiola-Sophie Stark haben eine Präsentation zur Veranschaulichung ihrer Arbeit vorbereitet.

Der dritte Preis geht an das Comenius-Gymnasium. Drei Schüler haben ihre jeweilige Projektarbeit eingereicht. Leonard Kill begeisterte mit einer Pflanze zur Stromgewinnung, Jonas Schmiedl mit dem Bau einer Dampfmaschine aus einfachen Mitteln und Jens Dißelkamp-Tietze mit der Schwermetallaufnahme durch die Alge Chlorella vulgaris. Das Preisgeld (500 Euro) für die Schule nimmt Lehrer Christian Blaue entgegen.

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