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Bereits im Februar fanden die Rodungsarbeiten statt.

B 474n 

B 474n: Erster Spatenstich nach 50-jähriger Planung

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Bereits in den 70er Jahren lief die erste Planung für das Straßenprojekt Ortsumgehung B 474 an. Am 4. Oktober ist es endlich so weit: Dann findet der erste Spatenstich für das Dattelner Teilstück an. 

Lange hat man darauf gewartet, jetzt ist endlich so weit: Der erste, symbolische Spatenstich für das Teilstück in Datteln der B 474n ist für den 4. Oktober, 10.30 Uhr geplant. Dann wird auch prominenter Besuch erwartet und auch interessierte Besucher sind am TV-Platz, Zu den Sportstätten, willkommen. 

Prominenter Besuch kommt nach Datteln

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst kommt für den ersten Spatenstich extra nach Datteln. Die Rodungsarbeiten haben bereits im Februar begonnen. Geplant war das ganze Projekt bereits in den 70er Jahren. Zahlreiche Klagen und ein 1994 vom Oberverwaltungsgericht gekipptes Planfeststellungsverfahren verzögerten die Realisierung. 

In Zukunft soll die B 474n dazu dienen, eine Verkehrsentlastung an der B 235 zu sein.

Das passiert nach dem Spatenstich in Datteln

Nach dem Spatenstich entsteht ein gewaltiges Brückenbauwerk: eine Stabbogenbrücke über den Dortmund-Ems-Kanal mit einer Länge von 132 Metern, hieran schließt sich eine rund 77 Meter lange Vorlandbrücke im Norden an. Die Brücke kostet etwa 8 Mio. Euro. 

Das Dattelner Teilstück dieser neuen Bundesstraße verläuft von der B 235 (Olfener Straße) bis zur L 609 (Münsterstraße). Straßen.NRW schätzt die Gesamtbauzeit für das 4,1 Kilometer lange Teilstück der B 474n auf drei bis vier Jahre. Die Gesamtbaukosten werden auf 24 Mio. Euro geschätzt.

B 474n auch in Waltrop großes Thema

Auch in Waltrop ist die B474 n bekanntlich ein großes Thema. Sie soll an das Dattelner Teilstück anknüpfen und bis zur A2 führen. Entlastung für die überlastete Leveringhäuser Straße in diesem Fall.

Der Waltroper Abschnitt, der eine Länge von etwa 8,3 Kilometern haben soll, ist nach wie vor noch nicht rechtssicher genehmigt. Über 400 Einwendungen von Bürgern waren eingegangen und mussten bearbeitet werden.

Wie weit der Landesbetrieb Straßen.NRW, der das Projekt plant, damit ist, war für unsere Redaktion am Mittwoch nicht herauszufinden. In dieser Woche sei niemand im Dienst, der Auskunft über den Planungsstand beim Waltroper Teilstück geben könne, teilte Straßen.NRW mit.

Die Fridays-for-Future-Organisatoren forderten in einem Schreiben an den Bürgermeister, dieses Projekt nicht umzusetzen. 

Weitere Infos gibt es auf der Seite von Straßen.NRW.

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