Stefan Huxel, Timo Erler und Jens Möller präsentieren die Trassenplanung für den Ausbau des Glasfasernetzes in den Außenbereichen von Datteln.
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Stefan Huxel, Timo Erler und Jens Möller präsentieren die Trassenplanung für den Ausbau des Glasfasernetzes in den Außenbereichen von Datteln.

Internetanschlüsse in Randgebieten

Glasfaser in Datteln: Grünes Licht für schnelles Netz

  • Uwe Wallkötter
    vonUwe Wallkötter
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Die Muenet GmbH gibt Zusage für den Ausbau des Glasfasernetzes in den Außenbereichen der Stadt. 70 Dattelner Haushalte und Firmen machen bei dem Solidaritätsprojekt mit.

Der Ausbau für schnelles Internet macht in Datteln gewaltige Fortschritte. Und jetzt gibt es auch grünes Licht für ein Glasfasernetz in den Dattelner Außenbereichen, um die Großanbieter wie die Telekom einen Bogen machen, weil die sich auf dicht besiedelte Gebiete mit hohen Anschlusszahlen und entsprechender Gewinnmarge konzentrieren.

Das Unternehmen Muenet GmbH hat die Zusage für den Ausbau in den Außenbereichen gegeben, sagt Timo Erler, Vorsitzender des für die Projektdurchführung gegründeten Vereins im Gespräch mit unserer Zeitung. Wenn alles nach Plan läuft, könnten bis Jahresende die Anschlüsse liegen. Rund 70 Vereinsmitglieder machen mit, das sind Landwirte, Betriebe wie Campingplätze und Privathaushalte.

Datteln: Erste Planungen begannen im Jahr 2018

2018 begannen die Stadt Datteln und der Landwirtschaftliche Ortsverein mit den ersten Planungen für das Projekt. Das Besondere daran: Es handelt sich um ein Solidaritätsprojekt, jeder Teilnehmer soll die gleiche Möglichkeit zu den gleichen Kosten bekommen. Und es ist auch die aktive Mithilfe eines jeden Einzelnen gefragt. Denn die Muenet GmbH, so erläutern Timo Erler, Stefan Huxel und Jens Möller vom Vorstand des Projektvereins, kümmert sich um die technische Durchführung und verlegt die Haupttrasse.

An den Stellen, wo z.B. ein Gewässer oder eine Bahnlinie gequert werden muss, werden die Vereinsmitglieder selbst „buddeln“. Auch das Verlegen des Glasfasernetzes direkt ins Haus wird in Eigenregie erledigt. Dafür gibt es auch eine sogenannte „Buddelkasse“ im Verein, in die jedes Mitglied 300 Euro (für Versicherungen, Gerätschaften, Treibstoff etc.) einzahlt. Wenn etwas über bleibt, wird der Rest zu gleichen Teilen solidarisch wieder an die Mitglieder zurückgezahlt. Für den Ausbau müssen zudem 1100 Euro pro Anschluss an die Muenet GmbH gezahlt werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Printausgabe der Dattelner Morgenpost und in unserem ePaper.

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