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Freut sich auf die neue Herausforderung: Pfarrer Heinrich Plaßmann.

Kirche

St.-Amandus-Gemeinde: Neuer Pfarrer für 11.700 Mitglieder

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Heinrich Plaßmann wird das neue Gemeindeoberhaupt in St. Amandus. Am Sonntag wird er in sein Amt eingeführt. Der Vorschlag, in Datteln tätig zu sein, war für ihn überraschend und unerwartet. 

„Es war schon mein Wunsch, mit Mitte 50 noch einmal die Gemeinde zu wechseln“, sagt Heinrich Plaßmann. „Aber der Vorschlag, nach Datteln zu gehen, kam dann doch überraschend und unerwartet.“ Trotzdem hat er sich darüber gefreut. Es war sein Wunsch, ins Ruhrgebiet zu kommen. Am Sonntag wird er um 11 Uhr in sein Amt als Pfarrer für die Gemeinde St. Amandus eingeführt.

Neuer Pfarrer für St. Amandus Datteln

Heinrich Plaßmann wollte schon immer Pfarrer werden. „Das war mein einziger, ernsthafter Wunsch“, erinnert er sich. „Ich war quasi alternativlos.“ Er stamme aus einem religiösen Elternhaus und ist jahrelang Messdiener gewesen. „Wenn mir eine Predigt nicht gefallen hat, habe ich sie in meinem Kopf geändert“, so Plaßmann. „Meine besten Predigten hat keiner gehört.“ 

Jetzt freut er sich besonders auf neue Herausforderungen. In Datteln kennt er sich noch nicht gut aus, lediglich ein paar Mal kam er von Oer-Erkenschwick, wo er tätig war, herüber nach Datteln. "Ich habe nicht das Gefühl, dass Datteln mir die kalte Schulter zeigt.“  Für seine kommende Zeit als Pfarrer wünscht sich Plaßmann, „dass ich weiter mit Freude meinen Dienst tun kann.“ 

Missbrauch und Maria 2.0: Neuer Pfarrer in Datteln bezieht Stellung

Die Diskussionen über das Pfarrhaus St. Amandus, ehem. Reinhard-Lettmann-Haus, habe Plaßmann verfolgt und ist sich sicher: "Mit all den Fragezeichen hat man eine kluge Lösung gefunden, um auch künftigen Diskussionen aus dem Weg zu gehen." Er versichert, alle Gemeinde arbeiten derzeit an Schutzkonzepten. 

Die Bewegung Maria 2.0 findet Dattelns neuer Pfarrer berechtigt. Schon immer mussten Frauen für ihre Rechte kämpfen.“ Alleinlebende Männer hätten die meiste Macht in der Kirche. „Da stellt sich die Frage, wo bleiben die anderen 50 Prozent? Die Frauen sind die, die sich am meisten engagieren, die, die noch Kirche sind.“ 

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