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Das Jugendamt Datteln holt ein Kind aus Rumänien zurück. 

Vorwurf der Misshandlung

Dattelner Jugendamt rettet Kind aus rumänischem Folterdorf

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Als Jugendamtsleiter Peter Wenzel am Mittwochmorgen die Zeitung aufschlägt, schrillen bei ihm alle Alarmglocken. Denn in dem rumänischen Folterdorf befand sich zu diesem Zeitpunkt auch ein Kind aus Datteln. 

Sondereinheiten der rumänischen Polizei stürmten in der vergangenen Woche das Sozialprojekt Maramures in Rumänien und nahmen den Projektleiter, sowie vier rumänische Helfer fest. Ihnen wird vorgeworfen, Kinder wie Sklaven gehalten zu haben, auch zu Misshandlungen soll es gekommen sein.

20 Kinder im Projekt, darunter eines aus Datteln

20 Kinder im Alter von 12 bis 18 Jahren sollen sich zu der Zeit im Dorf befunden haben, darunter auch ein Kind aus Datteln. Nicht ausgeschlossen ist, dass das Kind zu den Opfern gehört. 

Der Jugendamtsleiter handelte sofort. Zwei Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) machten sich am Freitag mit dem Flieger auf den Weg nach Rumänien, um das Kind abzuholen. 

Zurück nach Datteln mit dem Taxi

Da das Kind unter Flugangst leidet, gestaltete sich die Rückfahrt schwieriger als geplant. Zu fliegen kam somit nicht in Frage, eine vernünftige Zugverbindung gab es auch nicht.

 Daraufhin wurde beschlossen, dass sich das Trio mit dem Taxi bis nach Wien bringen lassen soll, wo sie von Peter Wenzel mit dem Auto abgeholt wurden. „Die 500 Euro für diese Fahrt trägt die Stadt Datteln“, so Pressesprecher Dirk Lehmanski. Am Sonntag kamen sie dann in Datteln an. 

Unterbringung in Rumänien auch Wille des Kindes aus Datteln

Die Entscheidung, das Kind in Rumänien unterzubringen, wurde gemeinsam mit dem Kind getroffen. „Das passiert immer dann, wenn alle normalen und alle Sonderformen der Hilfen zur Erziehung erfolglos bleiben und extreme Formen der Auffälligkeit vorherrschen“, so Peter Wenzel

Das Projekt Maramures weist alle Vorwürfe zurück. 

In Datteln fürchten Bürger Opfer einer Straftat werden zu können. Sie fanden Gaunerzinken an ihren Hauswänden, die eine Geheimsprache von Verbrechern sein soll.

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