Maler Marcel Dratwinski bringt frische Farbe auf in den Räumen der ehemaligen Kita Pusteblume an der Berliner Straße im Beisenkamp. Ab 1. November werden hier bis zu 20 U-3-Kinder betreut.
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Maler Marcel Dratwinski bringt frische Farbe auf in den Räumen der ehemaligen Kita Pusteblume an der Berliner Straße im Beisenkamp. Ab 1. November werden hier bis zu 20 U-3-Kinder betreut.

Kitas in Datteln

Kindergarten-Offensive wirkt: Fehlbedarf sinkt von 140 auf 51 Plätze 

  • Uwe Wallkötter
    vonUwe Wallkötter
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Gute Nachrichten von Seiten der Stadt Datteln: Die angekündigte Kindergarten-Offensive zeigt Wirkung. Für das am 1. August gestartete Kindergartenjahr gibt es "nur" noch einen Fehlbedarf von 51 Kitaplätzen. Vor zwei Monaten lag der Fehlbedarf noch bei 140 Plätzen. 

Dank der Kita-Offensive haben jetzt "nur" noch 51 Kinder keinen Kindergarten-Platz. Bei einigen Eltern ist trotzdem noch Geduld gefragt: Die beiden Übergangslösungen an der Mozartstraße (ehemalige Mosaikschule) und an der Berliner Straße (ehemalige Pusteblume), in denen aktuell Renovierungsarbeiten laufen, werden erst am 1. November „unter Volllast gefahren werden können“, so Wenzel.

Berliner Eingewöhnungsmodell in Datteln

Bis es so weit ist, wendet die Stadt Datteln das sogenannte Berliner Eingewöhnungsmodell an. Das heißt, dass Mutter oder Vater mit ihrem Kind für 1,5 Stunden in die Kita kommen können. Die Anwesenheit der Eltern wird dann nach und nach reduziert. 

An beiden Standorten schafft die Stadt Datteln weitere Kita-Plätze: 18 U-3-Plätze an der Berliner Straße, 12 U-3- und 22 Ü-3-Plätze an der Mosaikschule. Der Fehlbedarf von 51 Plätzen wird sich Anfang September noch um acht verringern.

Rohbau für Ostring-Kita in Datteln soll bis Ende des Jahres stehen

Den Bauantrag für den Neubau der Kita am Ostring erwartet die Stadt Datteln in der nächsten Zeit. Bis Ende des Jahres soll der Rohbau dann stehen, damit die neue Kita zum nächsten Kita-Jahr pünktlich an den Start gehen kann.

Stadt Datteln plant Online-Kita-Navigator

Dieser soll das bisherige System mit Anmeldekarten ablösen.  Der Sinn dahinter: Eltern geben ihren Wohnort, die gewünschte Betreuungszeit und eventuell ein bestimmtes Betreuungsangebot ein und erhalten online sofort einen Überblick über die Möglichkeiten. Dadurch kann die Stadt eher sehen, wo Bedarfe bestehen und dort nachbessern.  

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