Im Zuge der Kanalverbreiterung wird die Löringhof-Brücke am Kraftwerk abgerissen und durch ein längeres Bauwerk ersetzt. Während der Bauzeit gibt es eine nördlich gelegene Behelfsbrücke, die allerdings nur einspurig befahrbar sein wird.
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Im Zuge der Kanalverbreiterung wird die Löringhof-Brücke am Kraftwerk abgerissen und durch ein längeres Bauwerk ersetzt. Während der Bauzeit gibt es eine nördlich gelegene Behelfsbrücke, die allerdings nur einspurig befahrbar sein wird.

Löringhof-Brücke

Der nächste Abriss steht bevor

  • Uwe Wallkötter
    vonUwe Wallkötter
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DATTELN - Datteln und seine Brücken – das Wasserstraßen-Neubauamt (WSA) plant bereits das nächste Kapitel. Die Löringhof-Brücke am Kraftwerk wird erst erneuert, wenn die Pannen-Baustelle am Hebewerk beendet ist.

Im Zuge der Kanalverbreiterung auf der acht Kilometer langen Stadtstrecke Datteln des Dortmund-Ems-Kanals muss auch die Löringhofbrücke am Kraftwerk erneuert werden. Die gute Nachricht für Pendler zwischen Datteln und Waltrop: Die Brücke wird erst dann abgerissen, wenn die Pannen-Baustelle am Hebewerk beendet ist. Das betont Dirk Berndsmann vom WSA auf Anfrage unserer Redaktion mit Hinweis auf die Verkehrsproblematik.

Allerdings wird die K 14 zwischen Datteln und Waltrop definitiv zum Nadelöhr. Denn das Wasserstraßen-Neubauamt wird für die Zeit der Brückenerneuerung eine Behelfsbrücke errichten. Diese liegt seit geraumer Zeit schon neben dem Kanal und wird einige Meter weiter nördlich von der Löringhofbrücke auf die bestehenden Widerlager aufgesetzt. Dafür muss das WSA noch auf beiden Seiten des Kanals eine eigene Zufahrt einrichten. „Die Verkehrsführung wird einspurig sein und mit einer Ampelanlage geregelt“, sagt Dirk Berndsmann. Zur Zeit erarbeitet das Neubauamt die Entwurfsplanung. Mit den vorbereitenden Arbeiten rechnet der WSA-Mitarbeiter Ende 2019. Zunächst müssen die alten Widerlager instand gesetzt werden. Auch an der Behelfsbrücke muss noch Hand angelegt werden. Das wird rund neun Monate dauern. Die Umfahrung wird nach Angaben von Dirk Berndsmann im dritten oder vierten Quartal des kommenden Jahres eingerichtet.

Insgesamt investiert das Neubauamt in den Brückenneubau rund 6,5 Mio. Euro. Bei dem neuen Bauwerk handelt es sich um eine sogenannte Stabbogenbrücke. Die wird eine Gesamtlänge von 58 Metern haben. Auf der Nordseite wird es einen kombinierten Fuß- und Radweg geben. Die Fahrbahnbreite beträgt acht Meter. Dirk Berndsmann rechnet mit einer Bauzeit von zweieinhalb bis drei Jahren, dann ist auch dieses Brückenkapitel abgeschlossen.

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