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Präsident Leonhard Jundt legte selbst Hand an, um die Holzpaletten miteinander zu verschrauben. 

Rotary-Club

Ein Hotel für seltene Brummer

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Es summt und brummt im Biotop unweit des Anwesens von Landwirt Ernst Abenhardt. Dieser Ort zwischen alten Obstbäumen ist der perfekte Ort für Insekten. Deshalb hat es sich der Rotary-Club zur Aufgabe gemacht, ein neues Zuhause für Insekten zu schaffen. 

„Die Artenvielfalt in diesem Biotop ist frappierend“, weiß Ernst Abenhardt, selbst Mitglied im Rotary-Club. Deshalb möchten die Jung-Roatrier um Präsidenten Leonhard Jundt dort ein großes Insektenhotel errichten. 

Vor 19 Jahren haben Abenhardt und seine Freunde ehemals landwirtschaftlich genutzte Fläche in den Urzustand zurückverwandelt. 

Auch für Stroche haben die Rotarier schon einiges getan. 

Biotop in Datteln: Neues Zuhause aus Holzpaletten

Am Samstag fingen die Jung-Rotarier mit dem Rohbau des Insektenhotels an. Dieser besteht aus mehreren Holzpaletten, die aufeinander gestapelt, miteinander verschraubt und mit Holzwolle gefüllt wurden. 

„Immerhin geht es darum, seltenen Insekten unterschiedlicher Arten vom Käfer bis hin zur Wildbiene einen Unterschlupf zu bauen“, erklärt Udo Hollmann vom heimischen Rotary-Club. Und die Jugendlichen hatten richtig Spaß an ihrer Arbeit. 

Die Innenausstattung des Hotels für die Brummer in Datteln steht noch an

Fertig wurde das Hotel aber noch nicht. Nach dem Sommerferien ist geplant, dass die Jugendlichen im Werkunterricht an der Innenausstattung des Insektenhotels arbeiten. Danach wird ihr Werk beendet.

Die Ewaldschüler in Oer-Erkenschwick haben auch schon ein Insektenhotel gebaut. 

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